Münster und IHK stärken Geoinformationstechnologie mit neuem Prüfungsgremium
Maria-Luise KensyMünster und IHK stärken Geoinformationstechnologie mit neuem Prüfungsgremium
Die Bezirksregierung Münster und die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen vertiefen ihre Zusammenarbeit in der Berufsausbildung. Ein neues gemeinsames Prüfungsgremium wird die Ausbildung im Bereich Geoinformationstechnologie überwachen und so für einheitliche Standards in der gesamten Region sorgen.
Fachkräfte für Geomatik und Vermessungstechniker spielen eine zentrale Rolle bei der Erfassung und Aufbereitung von Geodaten. Ihre Arbeit bildet die Grundlage für Aufgaben wie Straßenbau und Stadtplanung. Moderne Messtechnologien ermöglichen dabei die präzise Datenerhebung für diese Zwecke.
Während die Bezirksregierung Münster für die berufliche Ausbildung im öffentlichen Dienst zuständig ist, verantwortet die IHK Nord Westfalen die Ausbildungsgänge in Handel und Industrie. Beide Institutionen bündeln nun ihre fachlichen und personellen Ressourcen, um Abläufe effizienter zu gestalten.
Das gemeinsame Prüfungsgremium ersetzt künftig getrennte Ausschüsse. Seine Geschäftsstelle wird bei der Bezirksregierung Münster angesiedelt sein. Ziel der Kooperation ist es, die Digitalisierung durch strukturierte Ausbildungsprogramme voranzutreiben.
Die Partnerschaft schafft einheitliche Bewertungsmaßstäbe für Auszubildende in der Region Münster. Gleichzeitig steigert sie die Effizienz, indem bestehende Kapazitäten gebündelt werden. Der Schritt stärkt die Berufsausbildung in der Geoinformationstechnologie – sowohl im öffentlichen als auch im privaten Sektor.






