Münsters Integrationsprojekt schafft Gemeinschaft durch Sprache und Sport
Maria-Luise KensyMünsters Integrationsprojekt schafft Gemeinschaft durch Sprache und Sport
Großes Integrationsprojekt in Münster verbindet seit Oktober 2024 über zehn Einrichtungen
Die als „Modellprojekt für Integration“ bekannte Initiative in Münster hat seit Oktober 2024 mehr als zehn Institutionen zusammengeführt. Im Mittelpunkt steht die Unterstützung von Geflüchteten beim Ankommen in Deutschland – durch Sprachförderung, kulturelle Bildung und die Vermittlung von Alltagsroutinen. Erst vergangene Woche veranstaltete das Projekt zwei zentrale Veranstaltungen, um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken.
Das Bündnis ist an der Landesaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete in Münster angesiedelt, die von der Bezirksregierung Münster betrieben wird. Ziel ist es, den Bewohnerinnen und Bewohnern der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) Sprache, Kultur und Werte zu vermitteln. In den ersten zehn Monaten erreichten die Angebote bereits über 600 Menschen.
Am 30. August 2025 organisierte der Bezirksbeirat Gremmendorf eine Möbelwerkstatt, in der Bewohner der ZUE gemeinsam mit Nachbarn aus dem York-Viertel Möbel für den öffentlichen Raum herstellten.
Ebenfalls an diesem Tag fand auf dem Gelände des SC Gremmendorf ein Fußballturnier statt. Teilnehmer aller Altersgruppen waren dabei, darunter das Team „ZUE Allstars“ – eine Mannschaft aus Bewohnern der Unterkunft. Die Polizei Münster beteiligte sich ebenfalls und nutzte die Gelegenheit, um Geflüchteten die Arbeit der deutschen Polizei im Rahmen der Integrationsbemühungen näherzubringen.
Das Projekt erweitert seine Reichweite kontinuierlich durch praktische und soziale Aktivitäten. Bereits über 600 Personen haben von den Angeboten profitiert. Die jüngsten Veranstaltungen unterstreichen die wachsende Zusammenarbeit zwischen Geflüchteten und der lokalen Gemeinschaft.






