NATO erhält Westfälischen Friedenspreis 2026 für Stabilität in Europa
Stephen SchleichWestfälischer Friedenspreis 2026 geht an NATO - NATO erhält Westfälischen Friedenspreis 2026 für Stabilität in Europa
NATO erhält den Internationalen Westfälischen Friedenspreis 2026
Die NATO ist als Preisträger des Internationalen Westfälischen Friedenspreises 2026 ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung würdigt das langjährige Engagement des Bündnisses für Frieden und Stabilität in Europa. Besonders hervorgehoben wurden in diesem Jahr die Unterstützung der NATO für die Ukraine sowie ihre anhaltenden Friedenssicherungsmissionen, etwa im Kosovo.
Die feierliche Überreichung findet im Historischen Rathaus von Münster statt, wo der Preis seit 1998 alle zwei Jahre verliehen wird. NATO-Generalsekretär Mark Rutte wird die Ehre im Namen der Organisation entgegennehmen.
Die Jury lobte die NATO dafür, dass sie beweise: Militärische Stärke und Friedenssicherung seien kein Widerspruch, sondern könnten Hand in Hand gehen. Seit seinem Amtsantritt 2024 hat Rutte die Einheit des Bündnisses gestärkt und dessen Verpflichtung zu Sicherheit und Diplomatie unterstrichen. Seine Führung prägt die Herangehensweise der NATO an moderne Konflikte, ohne dabei ihr Kerzanliegen – die Stabilität Europas – aus den Augen zu verlieren.
Zu den zentralen Gründen für die Auszeichnung zählt die Rolle der NATO im Kosovo, wo das Bündnis seit Jahrzehnten mit einer Friedensmission präsent ist. Auch der Einsatz für die Ukraine, insbesondere seit dem russischen Großangriff, wurde als prägender Faktor gewürdigt. Die Jury bezeichnete die NATO als eine Kraft, die Partnerschaften stärkt und in unsicheren Zeiten Verlässlichkeit bietet.
Neben der NATO erhält das Jugendnetzwerk "socioMovens" den Nachwuchspreis 2026. Seit 2013 organisiert die Initiative regelmäßig Projektwochen für junge Menschen in Mittel- und Osteuropa und fördert so grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Verständigung.
Der Preis 2026 unterstreicht erneut, wie die NATO Verteidigung und Konfliktprävention in Einklang bringt. Unter Ruttens Führung hat sich die Erkenntnis verfestigt, dass Sicherheit und Frieden keine Gegensätze sind, sondern sich gegenseitig bedingen. Die Preisverleihung in Münster setzt eine Tradition fort, die bis ins Jahr 1998 zurückreicht.






