Neue Jugendkunstschule verbindet Arnsberg und Meschede ohne festen Standort
Felicia BeyerNeue Jugendkunstschule verbindet Arnsberg und Meschede ohne festen Standort
Arnsberg und Meschede starten gemeinsame Jugendkunstschule zur Stärkung der kulturellen Bildung in der Region
Arnsberg und Meschede bringen eine neue kommunale Jugendkunstschule auf den Weg, um die kulturelle Bildung in der Region zu fördern. Die Initiative, die durch Landesmittel und lokale Partner unterstützt wird, vernetzt Künstler:innen und junge Menschen im gesamten Gebiet – und das ohne festen Standort. Die Organisator:innen haben bereits mit der Planung von Aktivitäten für dieses Jahr und die Folgezeit begonnen.
Das Projekt erhält Förderung vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und ist für zunächst drei Jahre finanziell abgesichert. Weitere Unterstützung kommt vom Förderkreis Kunst und Kultur Kloster Wedinghausen e.V., während die Städte Arnsberg und Meschede etwa ein Drittel der Kosten selbst tragen.
Die „Jugendkunstschule kunsthaus alte muhle e.V.“ aus Schmallenberg, geleitet von Beate Herrmann, begleitet die ersten Schritte der neuen Einrichtung. In diesem Jahr wird Herrmann Künstler:innen und Kulturorte in Arnsberg, Meschede und Sundern besuchen, um lokale Netzwerke aufzubauen. Zudem setzt das Team einen Kunstmobil (KUMO) ein, um Ideen für künftige Programme zu sammeln. Acht dieser KUMOs – je vier pro Kommune – sollen dabei helfen, 30-stündige Kulturworkshops für Kinder und Jugendliche zu entwickeln.
Die ersten offiziellen Kurse starten im kommenden Jahr, basierend auf einem ausgearbeiteten pädagogischen Konzept. Künstler:innen aus Arnsberg, Meschede, Sundern und der Umgebung sind eingeladen, die dezentrale Ausrichtung der Schule mitzugestalten. Statt eines zentralen Gebäudes setzt das Programm auf Kooperationen mit bestehenden Einrichtungen und Schöpfer:innen in der Region.
Die Jugendkunstschule wird das kulturelle Angebot für junge Menschen im Sauerland erweitern. Bis 2025 soll ein Netzwerk aus Künstler:innen und Veranstaltungsorten regelmäßige Workshops und Aktivitäten anbieten. Der Erfolg des Projekts hängt von der weiteren Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Bildungsakteur:innen und der Landesregierung ab.






