Neuer Hochschulseelsorger in Köln: Unterstützung in schwierigen Zeiten
Felicia BeyerNeuer Hochschulseelsorger in Köln: Unterstützung in schwierigen Zeiten
Thorben Pollmann hat ein neues Amt als Hochschulseelsorger in Köln übernommen. Er tritt seine Stelle zu einer Zeit an, in der Studierende mit wachsenden Herausforderungen konfrontiert sind – von Wohnungsnot bis zu finanziellen Sorgen. Sein eigener jüngster Umzug in die Stadt hilft ihm, die Schwierigkeiten zu verstehen, mit denen Erstsemester zu kämpfen haben.
Pollmann übernimmt die Position in einer Phase, in der viele Studierende mit ernsten Härten ringen. Über 2.500 stehen auf der Warteliste für einen Platz im Studentenwohnheim, einige drohen sogar obdachlos zu werden. Neben der Wohnungsfrage belasten sie auch Sorgen um das Klima, wirtschaftliche Unsicherheiten und ein unberechenbarer Arbeitsmarkt.
Trotz dieser Belastungen sieht Pollmann seine Rolle als umfassende Stütze für die Studierenden. Er möchte sie nicht nur in akademischen, sondern in allen Lebensbereichen unterstützen. Zu seinem Ansatz gehört auch praktische Hilfe, etwa ein wöchentliches Mittagessen nach der Messe jeden Dienstag für alle, die Kontakt suchen.
Auch der neue Seelsorger selbst findet sich noch in Köln ein. Erst kürzlich angekommen, teilt er die Erfahrung, sich in unbekannten Universitätsgebäuden und im Rhythmus der Stadt zurechtzufinden. Diese gemeinsame Perspektive beflügelt seine Vorfreude darauf, im kommenden Wintersemester auf Studierende zu treffen.
Pollmanns Amtsantritt fällt in eine Zeit, in der Studierende zwischen Vorfreude und Härten balancieren. Seine wöchentlichen Mittagessen und die offene Tür bieten ihnen direkte Möglichkeiten, Rat zu suchen. Die Hochschulgemeinschaft hat nun einen neuen Fürsprecher, der sich sowohl praktischen als auch persönlichen Nöten widmet.






