Nioh 3 revolutioniert das Kampfsystem mit offener Spielwelt und neuen Stilen
Felicia BeyerNioh 3 revolutioniert das Kampfsystem mit offener Spielwelt und neuen Stilen
Nioh 3 ist da – mit einem vertieften Kampfsystem und einer frischen Herangehensweise an das Weltdesign. Das von Koei Tecmo entwickelte Spiel kostet 80 Euro und baut auf seinen Vorgängern auf, indem es neue Funktionen und verfeinerte Mechaniken einführt. Erste Tests loben die Stärken des Titels, verweisen aber auch auf einige bekannte Schwächen.
Der neueste Teil der Reihe verabschiedet sich von linearen Leveln und führt stattdessen eine "offene" Struktur ein, die in große, miteinander verbundene Zonen unterteilt ist. Spieler können die Umgebung frei erkunden, Beute finden und Gegner in einer dynamischeren Welt herausfordern. Der Kampf bleibt ein absolutes Highlight: mit schichtweisem Fortschritt und einer Belohnung für die Beherrschung seiner Mechaniken.
Kritiker zeigen sich begeistert von den Gegner- und Bosdesigns, die von einigen als die besten des Genres bezeichnet werden. Das Spiel führt zudem zwei unterschiedliche Spielstile ein – Samurai und Ninja –, die jeweils über einzigartige Ausrüstung und Bewegungsoptionen verfügen. Neue Qualitätsverbesserungen wie die automatische Inventar-Sortierung sorgen für ein flüssigeres Spielerlebnis.
Trotz dieser Stärken fällt die Handlung bei vielen Rezensenten durchwachsen aus. Viele beschreiben sie als vergesslich, doch das trübt den Spielspaß nicht entscheidend. Mit einer Metacritic-Wertung von 86 zählt Nioh 3 zu den Spitzenvertretern seines Genres.
Nioh 3 bietet sowohl langjährigen Fans als auch Neulingen ein ausgereiftes Erlebnis. Der verfeinerte Kampf, das kreative Gegnendesign und die erweitere Spielwelt heben es von der Masse ab. Der Preis von 80 Euro spiegelt die Tiefe des Spiels wider und macht es zu einem bemerkenswerten Release im Action-Bereich.






