NRW-Städtebund wählt neuen Präsidenten und startet Kampagne gegen Finanznot
Maria-Luise KensyNRW-Städtebund wählt neuen Präsidenten und startet Kampagne gegen Finanznot
Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen tagt in Oberhausen mit Fokus auf kommunale Stärke
In Oberhausen fand die Hauptversammlung des Städte- und Gemeindebundes Nordrhein-Westfalen statt – unter dem Motto „Handlungsfähige Städte jetzt! Für ein starkes NRW“. Über 500 Delegierte und Gäste nahmen an der Veranstaltung teil, die sich auf die Stärkung der lokalen Ebene konzentrierte.
Zum neuen Präsidenten des Verbandes wurde Thomas Kufen, Oberbürgermeister von Essen, gewählt. Zudem kündigte die Versammlung an, sich der Kampagne „Kommunen am Limit“ anzuschließen.
Städte, Kreise und Gemeinden in ganz Deutschland beteiligen sich am 22. Juni an einem bundesweiten Aktionstag dieser Initiative. Die Mitglieder des Verbandes betonten die Dringlichkeit, ihre Handlungsfähigkeit zu erhalten und die Kommunen vor Ort zu unterstützen – insbesondere bei der Bewältigung zukünftiger Investitionen. Gleichzeitig forderten sie das Land auf, die strukturelle Unterfinanzierung der Gemeinden zu beheben, um neue Schulden zu vermeiden.
Die Teilnahme an der Kampagne „Kommunen am Limit“ unterstreicht das Engagement des Verbandes, die finanziellen Herausforderungen anzugehen. Mit dem Appell an die Landesregierung soll eine dauerhafte und stabile Finanzierung der Kommunen sichergestellt werden. Die Hauptversammlung markierte damit einen wichtigen Schritt hin zu einer stärkeren Unterstützung der kommunalen Ebene.






