Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid startet Kampf gegen Hundekot-Plage in Parks und auf Wegen
Stephen SchleichOhligs/Aufderhöhe/Merscheid startet Kampf gegen Hundekot-Plage in Parks und auf Wegen
Offizielle Untersuchung zu wachsendem Problem mit Hundekot im Stadtteil Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid eingeleitet
Die Grünen, die SPD und der Bezirksvertreter Michael Bender haben sich zusammengeschlossen, um gegen die zunehmende Verschmutzung durch Hundekot in Parks, auf Gehwegen und Friedhöfen vorzugehen. Eine formelle Anfrage soll nun das Ausmaß des Problems genauer erfassen und Lösungsansätze entwickeln.
Im Rahmen der Untersuchung werden mehrere zentrale Aspekte beleuchtet, darunter die genaue Anzahl der im Stadtteil gehaltenen Hunde sowie die Überprüfung, ob die bestehenden Entsorgungssysteme ausreichen. Besonders im Fokus stehen stark frequentierte Gebiete wie das Ittertal, das Lochbachtal und die Ohligser Heide, wo die Belastung durch Hundekot besonders auffällig ist.
Statt Hundebesitzer gezielt an den Pranger zu stellen, betont der Antrag eine gemeinsame Verantwortung. Die Initiatoren heben hervor, dass es vor allem um Verbesserungen durch bessere Infrastruktur und Sensibilisierung gehe. Mögliche Maßnahmen umfassen Aufklärungskampagnen und strengere Kontrollen, um rücksichtsloses Verhalten einzudämmen.
Hintergrund der Initiative sind wiederholte Beschwerden über verunreinigte öffentliche Flächen. Die Bezirksfraktionen argumentieren, dass ein klareres Bild der Hundehalter-Trends dabei helfe, wirksamere Strategien für die Abfallbewirtschaftung zu entwickeln.
Ziel der Untersuchung ist es, eine detaillierte Bestandsaufnahme der aktuellen Situation zu liefern. Die Ergebnisse sollen als Grundlage für künftige Verbesserungen in der Abfallentsorgung und Sauberkeit im öffentlichen Raum dienen. Sowohl die lokalen Behörden als auch die Hundebesitzer sind gefordert, gemeinsam dafür zu sorgen, dass gemeinsame Flächen frei von Verschmutzungen bleiben.






