19 March 2026, 10:37

Ohligs City Ring: Warum Senioren gegen die Sperrung der Lennestraße kämpfen

Eine große Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße in Hong Kong, wobei Protestschilder, Bäume, glaswandige Gebäude, Fahrzeuge und Straßenschilder zu sehen sind.

Ohligs City Ring: Warum Senioren gegen die Sperrung der Lennestraße kämpfen

Der Streit um den geplanten Ohligs City Ring in Solingen hat sich zugespitzt, nachdem die Grünen Senioren Forderungen nach einer Streichung des Projekts zurückgewiesen haben. Lokale Vereine wie die Ohligser Jongens, die ISG und die OWG hatten eine vollständige Sperrung der Lennestraße für Busse gefordert, doch die Seniorenorganisation hält dagegen: Die geplanten Änderungen seien für ältere Bewohner unverzichtbar.

Im Mittelpunkt der Debatte steht die Abwägung zwischen sicheren Schulwegen, barrierefreiem Zugang und Verkehrsanbindungen – die Grünen Senioren betonen, es handele sich um eine soziale Frage, die besonders schutzbedürftige Gruppen betreffe.

Die Gruppe verteidigt den lokalen Verkehrsplan, der zwar den Busverkehr auf der Lennestraße reduzieren, aber wichtige Verbindungen ins Stadtzentrum erhalten soll. Eine vollständige Sperrung der Straße für Busse würde ihrer Ansicht nach die Haltestelle "Ohligs Markt" wegfallen lassen und ältere Fahrgäste zu längeren Fußwegen zwingen – besonders nach Einkäufen oder für Menschen mit eingeschränkter Mobilität eine erhebliche Belastung.

In einer Stellungnahme wiesen die Grünen Senioren darauf hin, dass der öffentliche Nahverkehr für viele ältere Menschen aus gesundheitlichen oder finanziellen Gründen unverzichtbar sei. Kritik von den Ohligser Jongens und anderen lokalen Gruppen wiesen sie zurück und betonten, der City Ring werde die Anbindung an Stadtteile wie Heiligenstock und Rennpatt verbessern. Die Grünen hatten diese Vorteile bereits in ihrer Ankündigung vom März 2026 hervorgehoben, insbesondere sicherere Wege und bessere Erreichbarkeit.

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Die Grünen Senioren argumentieren, dass eine Verkehrswende alle Altersgruppen berücksichtigen müsse – nicht nur einzelne Interessen. Der aktuelle Plan biete einen fairen Kompromiss, der älteren Bürgern den Zugang zu wichtigen Dienstleistungen erhalte, ohne sie unnötig zu belasten.

Die Auseinandersetzung lässt die Pläne für den Ohligs City Ring weiterhin in der Diskussion. Die Grünen Senioren lehnen ein generelles Busfahrverbot auf der Lennestraße entschieden ab und verweisen auf die praktischen Herausforderungen, vor denen ältere Bewohner stünden, wenn sie auf weiter entfernte Haltestellen ausweichen müssten. Die Entscheidung wird zeigen, wie künftige Verkehrsänderungen die Mobilitätsbedürfnisse verschiedener Altersgruppen in Einklang bringen können.

Quelle