Polizei Recklinghausen kontrolliert rücksichtslose Autofahrer vor Schulen und Kitas
Maria-Luise KensyPolizei Recklinghausen kontrolliert rücksichtslose Autofahrer vor Schulen und Kitas
Die Polizei in Recklinghausen hat am Dienstag umfangreiche Verkehrskontrollen und Sicherheitsaktionen in der Nähe von Schulen und Kitas durchgeführt. Die Maßnahme war Teil der länderübergreifenden Kampagne „Sicher.Mobil.Leben“, die sich in diesem Jahr auf den Schutz von Kindern auf ihren Wegen zu und von Bildungseinrichtungen konzentriert.
Beamte überwachten den ganzen Tag über Geschwindigkeitsüberschreitungen und andere Verstöße. Sie registrierten mehr als 300 Tempodelikte, darunter einen Fahrer, der in einer 30er-Zone 68 km/h fuhr. Auch ein Schulbus wurde mit überhöhter Geschwindigkeit erwischt – er war in derselben Zone mit 48 km/h unterwegs.
Neben den Kontrollen arbeiteten Verkehrssicherheitsberater der Polizei mit Viertklässlern zusammen. Die Kinder übten sicheres Verhalten im Straßenverkehr, lernten, wie man gefährliche Stellen meistert, und ließen ihre Fahrräder auf wichtige Sicherheitsmerkmale überprüfen. Zudem stellten die Beamten wiederholt fest, dass in Fahrzeugen in der Nähe von Schulen und Kitas Kindersitze fehlten oder falsch montiert waren.
Ziel der Kampagne war es, auf die Gefahren hinzuweisen, denen Kinder im Straßenverkehr ausgesetzt sind, und das Unfallrisiko zu verringern. Durch die Kombination von Verkehrskontrollen und Aufklärungsarbeit wollte die Polizei die Sicherheit von jungen Fußgängern und Radfahrern verbessern. Die Initiative ist Teil einer umfassenden Strategie, die jährlich unterschiedliche Schwerpunkte der Verkehrssicherheit behandelt.
