26 April 2026, 14:28

Polizeiskandal in Mönchengladbach: Drei Führungsbeamte wegen Mobbing und sexualisierter Sprache suspendiert

Ein schildförmiges Polizeisiegel mit 'Polizei Berlin' in schwarzer, fetter Schrift auf einem blauen Hintergrund mit einem weißen Stern und Rahmen, das auf einer Oberfläche ruht.

Polizeiskandal in Mönchengladbach: Drei Führungsbeamte wegen Mobbing und sexualisierter Sprache suspendiert

In Mönchengladbach haben die Behörden ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren gegen drei hochrangige Polizeibeamte wegen schwerwiegender Vorwürfe zu Fehlverhalten eingeleitet. Die Anschuldigungen waren erstmals Mitte April in der örtlichen Polizeidirektion bekannt geworden. Die beschuldigten Männer, die allesamt Führungspositionen innehaben, wurden vorläufig vom Dienst suspendiert, während die Ermittlungen andauern.

Die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach prüft derzeit mehrere Beschwerden gegen die Beamten. Dazu zählen Vorwürfe wegen Mobbing, sexualisierter Sprache und unangemessenen Verhaltens gegenüber Kollegen. Einige der Vorfälle sollen sich bereits über mehrere Jahre erstrecken, wobei die Betroffenen zwischen 20 und 40 Jahre alt sind.

Alle drei Beschuldigten wurden vorläufig von ihren Dienstposten enthoben. Sie gehören einer 18-köpfigen Einheit an, in der zudem weitere Vorwürfe gegen andere Beamte aufgetaucht sind, ohne dass es bisher zu zusätzlichen Suspendierungen gekommen ist.

Polizeipräsident Stephan Zenker hat die Angelegenheit intern thematisiert. Unterdessen betonte Patrick Schlüter, Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP), die Notwendigkeit einer gründlichen Aufklärung, wobei die Unschuldsvermutung zu wahren sei.

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Im Mittelpunkt des Falls stehen Vorwürfe grenzüberschreitenden Fehlverhaltens in Führungsfragen sowie im zwischenmenschlichen Umgang. Die suspendierten Beamten bleiben weiterhin Gegenstand der Ermittlungen, während die Behörden Beweise sammeln. Das Ergebnis wird entscheiden, ob weitere disziplinarische oder rechtliche Schritte folgen.

Quelle