Prinz Philip und Königin Elizabeth: Eine Ehe zwischen Pflicht und privatem Schmerz
Maria-Luise KensyPrinz Philip und Königin Elizabeth: Eine Ehe zwischen Pflicht und privatem Schmerz
Die Ehe zwischen Prinz Philip und Königin Elizabeth war über Jahrzehnte von hartnäckigen Gerüchten über Untreue geprägt. Trotz ihres unerschütterlichen öffentlichen Images deuten Berichte darauf hin, dass die Königin privat mit seinen angeblichen Affären zu kämpfen hatte. Bis zu seinem Tod im April 2021 hatte ihre Beziehung sowohl Distanz als auch Versöhnung erlebt.
Die Spekulationen über Prinz Philips Untreue begannen bereits kurz nach seiner Hochzeit mit der damaligen Prinzessin Elizabeth im Jahr 1947. Der Königin soll eine Akte mit den Namen von Frauen vorgelegen haben, die mit ihm in Verbindung gebracht wurden – doch öffentlich äußerte sie sich nie zu den Vorwürfen. Ein besonders hartnäckiger Name war Penelope Knatchbull, Countess Mountbatten of Burma, 32 Jahre jünger als er und die Ehefrau eines seiner Cousins. Mitarbeiter sollen sie angeblich „Und Außerdem“ genannt haben, weil Philip oft darauf bestand, dass sie bei Veranstaltungen anwesend war.
Die Königin soll unter den Affären tief gelitten haben, bewahrte aber stets ihre Fassung in der Öffentlichkeit. Im August 2017 zog sich Philip aus seinen königlichen Pflichten zurück und lebte fortan in Wood Farm auf dem Anwesens von Sandringham, während Elizabeth in Schloss Windsor blieb. Berichten zufolge gewährte sie ihm in seinem Ruhestand Freiheit – was de facto einer Trennung gleichkam.
In seinen letzten Tagen kehrte Philip an die Seite der Königin zurück. Doch als er starb, soll sie „absolut wütend“ gewesen sein, dass er ohne Abschied von ihr ging. Die komplexe Dynamik des Paares nährte sogar Spekulationen über die Vaterschaft von Prinz Andrew: Manche vermuteten, er könnte der Sohn von Elizabeths Rennstallmanager Lord Porchester sein – eine Behauptung, die nie bestätigt wurde.
Philips Tod im April 2021 markierte das Ende einer Ehe, die Jahrzehnte der öffentlichen Pflicht und privater Belastungen überdauert hatte. Die Reaktion der Königin auf seinen Tod unterstrich die ungelösten Spannungen zwischen ihnen. Ihre Beziehung, so beständig sie auch war, blieb von anhaltenden Gerüchten und Phasen der Trennung überschattet. Doch trotz aller Herausforderungen blieb ihre Verbindung bis zu seinen letzten Tagen ein Grundpfeiler der Monarchie.






