Reitz' klare Botschaft vor dem Bayern-Krimi: "Nur die Gegenwart zählt"
Maria-Luise KensyReitz' klare Botschaft vor dem Bayern-Krimi: "Nur die Gegenwart zählt"
Borussia Mönchengladbach steht vor einer schweren Prüfung, wenn das Team am Wochenende den ungeschlagenen Bundesliga-Spitzenreiter FC Bayern München empfängt. Die Partie kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt für die kämpfende Mannschaft, die weiterhin sieglos bleibt und tief im Abstiegskampf steckt. Vereinskapitän Rocco Reitz, seit langem eine prägende Figur bei den Fohlen, hat vor dem Duell über die Einstellung des Teams und seine eigene Zukunft gesprochen.
Reitz ist seit über 16 Jahren bei Borussia Mönchengladbach, hat sich vom Nachwuchsspieler zum Leistungsträger und Kapitän hochgearbeitet. Trotz der jüngsten sportlichen Krise des Vereins bleibt er auf die anstehende Aufgabe fokussiert und bezeichnet Bayern München als „eines der besten Teams Europas“. Zwischen 2021 und 2023 blieb Gladbach in fünf Pflichtspielen gegen die Münchner ungeschlagen – doch Reitz wischt solche Statistiken beiseite: Für ihn zählt allein die Gegenwart.
Der 25-Jährige betont, dass harte Arbeit und Einsatzbereitschaft – nicht die Vergangenheit – über das Ergebnis entscheiden werden. Sein Vertrag läuft noch bis 2028, wobei von einer hohen Ausstiegsklausel die Rede ist. Auf Nachfrage zu Gerüchten über einen möglichen Wechsel für rund 20 Millionen Euro dämpft Reitz die Spekulationen: Es bräuchte schon etwas Außergewöhnliches, um ihn zum Vereinswechsel zu bewegen.
Zu seinen langfristigen Plänen bleibt er vage und weicht Fragen aus, was nach seinem aktuellen Vertrag kommen könnte. Stattdessen unterstreicht er erneut seinen Fokus auf die unmittelbare Herausforderung: ein Abstiegskandidat gegen ein Team, das in dieser Saison noch keinen Punkt abgegeben hat.
Gladbach geht als klarer Außenseiter ins Spiel, doch Reitz’ Führung und Erfahrung könnten entscheidend sein. Das Ergebnis könnte die weitere Saison prägen, denn der Verein kämpft verzweifelt darum, aus den Abstiegsrängen zu entkommen. Für den Kapitän steht derzeit vor allem eines im Mittelpunkt: eine Leistung abrufen, die gegen diesen übermächtigen Gegner in Erinnerung bleibt.






