21 March 2026, 02:23

Rekord-Umbau in Krefeld: Von Eishockey zu Handball in nur 19 Stunden

Indoor-Handballhalle mit sitzenden und stehenden Zuschauern, Netz auf der linken Seite, Hintergrundtafeln mit Text, Deckenbeleuchtung und Rohren.

Rekord-Umbau in Krefeld: Von Eishockey zu Handball in nur 19 Stunden

Die Yayla Arena in Krefeld steht vor einem rasanten Wandel an diesem Wochenende. Nach einem Eishockeyspiel wird die Halle innerhalb von nur 19 Stunden zur Handball-Arena umfunktioniert – rechtzeitig für das entscheidende Zweitliga-Spiel der HSG Krefeld. Das Team, das gegen den Abstieg kämpft, bestreitet am Samstag vor möglicherweise rekordverdächtigem Publikum ein Spiel mit hoher Brisanz.

Die Umrüstungsarbeiten beginnen unmittelbar nach dem Ende des Eishockeyspiels. Ein 15-köpfiges Team wird die ganze Nacht durcharbeiten, um den Handball-Spielfeldboden zu verlegen, der bis 8 Uhr morgens des Folgetags einsatzbereit sein muss. Dabei ist eine konstante Innentemperatur von 18°C entscheidend, damit sich die Oberfläche optimal setzt.

Für die HSG Krefeld ist es bereits der vierte Auftritt in der Yayla Arena, auch wenn die genauen Zuschauerzahlen der vorherigen Spiele nicht bekannt gegeben wurden. Normalerweise lockt die 3.500 Plätze fassende Halle zwischen 1.500 und 2.500 Fans zu Handballspielen. Doch das Duell gegen Dormagen am Samstag könnte über 5.000 Zuschauer anziehen und für eine elektrische Stimmung sorgen.

Der Abstiegskampf verleiht der Partie zusätzliche Dramatik. Jeder Punkt zählt im Kampf um den Klassenverbleib.

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Der straffe Zeitplan lässt kaum Spielraum für Verzögerungen bei den Vorbereitungen. Sollte die Eishockey-Serie ihre maximale Spieldauer erreichen, bleiben dem Team nur 19 Stunden für die komplette Umrüstung. Mit einer großen Zuschauerzahl und dem Abstiegskampf im Hintergrund trägt die Begegnung für Mannschaft und Arena-Betrieb besondere Bedeutung.

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