14 April 2026, 02:23

Rheinmetall erhält 31-Millionen-Auftrag für Reparatur von US-Schützenpanzern Bradley

Ein Buchumschlag mit Militärfahrzeugen und einem Text darüber, der ein Kriegsmotiv suggeriert.

Rheinmetall erhält 31-Millionen-Auftrag für Reparatur von US-Schützenpanzern Bradley

Die US-Tochter des Rüstungskonzerns Rheinmetall hat einen 31-Millionen-Dollar-Auftrag zur Begutachtung und Instandsetzung von Schützenpanzern vom Typ Bradley erhalten. Im Mittelpunkt des Vorhabens steht die Entwicklung neuer Methoden zur Schadensbewertung und Reparatur der Bradley-Infanteriegefechtsfahrzeuge. Ziel ist es, Wartungszentren näher an den Einsatzgebieten einzurichten, um Stillstandszeiten zu verkürzen und die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge zu erhöhen. Dieser Ansatz soll die gepanzerten Fahrzeuge effizienter im Dienst halten.

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Der Auftrag folgt auf eine Phase finanzieller Turbulenzen für Rheinmetall. Im Oktober 2022 waren die Aktien des Unternehmens um fast 15 Prozent eingebrochen. Noch im selben Monat sicherte sich das Unternehmen jedoch einen separaten Milliardendeal über die Lieferung von 222 radgepanzten Mannschaftstransportfahrzeugen vom Typ Jackal.

Nun wird die US-Tochter die Maßnahmen zur Wiederherstellung beschädigter oder defekter Bradley-Schützenpanzer leiten. Die Initiative passt in die übergeordnete militärlogistische Strategie, schnelle Reparaturen in oder nahe aktiven Einsatzzonen zu optimieren. Die ersten instand gesetzten Bradley-Fahrzeuge sollen bis Anfang 2027 ausgeliefert werden. Das Projekt wird die Wartungsunterstützung für US-amerikanische und ukrainische Streitkräfte verbessern, die diese Fahrzeuge einsetzen. Mit diesem Auftrag baut Rheinmetall seine Kompetenzen im Bereich der Verteidigungsinstandsetzung weiter aus.

Quelle