Rheinmetall übertrifft Erwartungen mit Rekordumsatz im ersten Quartal 2026
Hilde KochRheinmetall übertrifft Erwartungen mit Rekordumsatz im ersten Quartal 2026
Rheinmetall meldet starke Finanzzahlen für das erste Quartal 2026
Der Rüstungskonzern Rheinmetall hat für das erste Quartal 2026 ein kräftiges Wachstum vermeldet: Der Umsatz stieg auf 1,9 Milliarden Euro – ein Plus von 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig hob das Unternehmen seine Jahresprognose auf einen Umsatz zwischen 14 und 14,5 Milliarden Euro an, nach 9,9 Milliarden Euro im Jahr 2025. Treiber sind der Rekordauftragsbestand und die Expansion in verschiedenen Geschäftsbereichen.
Eine zentrale Rolle spielte im März 2026 die Sparte Marinesysteme, die allein 77 Millionen Euro Umsatz generierte. Das Wachstum geht vor allem auf Neubauten im Bereich Überwasserschiffe zurück, darunter das deutsche Flottendienstboot (FDB424) und das bulgarische Mehrzweck-Patrouillenboot (MMPV 90). Nach der Übernahme von Naval Vessels Luerssen verfügt die Division nun über einen Auftragsbestand von 5,5 Milliarden Euro.
Auch die Sparte Luftverteidigung verzeichnete im ersten Quartal 2026 ein starkes Plus: Der Umsatz kletterte um 43 Prozent auf 192 Millionen Euro. Die Division Digitale Systeme steigerte ihren Umsatz um 16 Prozent auf 349 Millionen Euro, während der Bereich Ketten- und Radfahrzeuge ein moderates Wachstum von 3 Prozent auf 985 Millionen Euro erzielte.
Für das zweite Quartal 2026 erwartet das Unternehmen ein noch schnelleres Wachstum – angetrieben durch Großaufträge in den Bereichen Marine und nutzfahrzeugbasierte Lösungen.
Die aktuellen Zahlen unterstreichen die rasante Expansion von Rheinmetall, bei der mehrere Sparten zu den steigenden Umsätzen beitragen. Die angepasste Jahresprognose spiegelt das Vertrauen in eine anhaltend hohe Nachfrage wider, insbesondere in den Bereichen Marine und Verteidigung.






