Rinderpreise brechen erneut ein – Landwirte unter Druck
Rinderpreise in Deutschland fallen zum zweiten Mal in Folge
Die Preise für Rinder in Deutschland sind in der zweiten Woche hintereinander gesunken. Schlachthöfe drängen auf weitere Senkungen und begründen dies mit schwacher Fleischnachfrage und einem knappen Angebot an Schlachtrindern.
Der Verbandspreis für Rinder aller Kategorien ist um 10 Cent pro Kilogramm Lebendgewicht gefallen. Kühe der Klasse O3 werden derzeit mit 6,15 Euro/kg LG gehandelt, während R3-Kühe 6,20 Euro/kg LG erzielen.
Auch bei Jungbullen gab es Preisanpassungen. R3-Bullen kosten nun 6,80 Euro/kg LG, O3-Bullen liegen bei 6,62 Euro/kg LG und U3-Bullen bei 6,85 Euro/kg LG. Schlachtfärsen der Klasse R3 bringen 6,50 Euro/kg LG ein, während O3-Färsen bei 6,20 Euro/kg LG liegen.
Die Schlachthöfe fordern eine zusätzliche Preissenkung um 20 Cent/kg LG. Dennoch bleibt das Angebot an Schlachtrindern begrenzt, und einige Kategorien sind am Großhandelsmarkt weiterhin knapp. Die Schlachtzahlen in Deutschland liegen weiterhin unter denen des Vorjahres.
Der Markt steht weiterhin unter Druck, da die Fleischverkäufe schwächeln. Landwirte müssen mit geringeren Erlösen rechnen, während Schlachthöfe weitere Preissenkungen anstreben. Das knappe Rinderangebot verschärft die aktuellen Herausforderungen in der Branche.






