Rommerskirchen wird Vorreiter: Fairtrade-Projekte erobern Schulen und Kitas
Maria-Luise KensyRommerskirchen wird Vorreiter: Fairtrade-Projekte erobern Schulen und Kitas
Rommerskirchen geht weitere Schritte auf dem Weg zum Fairtrade-Kreis
Lokale Schulen und Kindergärten beteiligen sich nun an der Initiative – mit neuen Projekten und Veranstaltungen, die für das kommende Jahr geplant sind. Ziel ist es, den fairen Handel in der Gemeinde auf praktische Weise zu fördern.
Fairtrade-Produkte sind in Rommerskirchens Rathaus bereits angekommen. Jetzt wird die Bewegung auf den Bildungsbereich ausgeweitet: An der Gesamtschule Jüchen soll bald ein Automat mit Fairtrade-Snacks aufgestellt werden, sodass Schülerinnen und Schüler einfachen Zugang zu ethisch hergestellten Lebensmitteln erhalten.
In der Kita Pusteblume haben Kinder bereits Taschen aus fair gehandelter Baumwolle gestaltet. Gleichzeitig erforschen Schülerinnen und Schüler des Albert-Einstein-Gymnasiums in Kaarst die Herkunft fairer Orangen – und verbinden so den Unterricht mit globalen Handelszusammenhängen.
Benjamin Josephs bestätigte die fortlaufende Unterstützung für Kindergärten und Schulen, die den Status Fairer Kita oder Fairtrade-School anstreben. Regelmäßige Vernetzungstreffen für Fairtrade-Kitas sollen weiterhin stattfinden, um den Austausch von Ideen und Fortschritten zu ermöglichen.
Im nächsten Jahr wird eine Informationsveranstaltung Schulen durch den Prozess der Zertifizierung als Fairtrade-School begleiten. Bereits zertifizierte Einrichtungen erhalten dort zudem die Möglichkeit, ihre Aktivitäten im Bereich fairer Handel zu präsentieren. Aileen Wichmann stellte kürzlich die Nachhaltigkeitsstrategie des Kreises vor, die sich auf die Schwerpunkte „Globale Verantwortung und Eine Welt“ sowie „Nachhaltige Verwaltung“ konzentriert.
Mittlerweile umfassen die Fairtrade-Bemühungen des Kreises Schulen, Kindergärten und die lokale Verwaltung. Mit neuen Projekten, Fördermitteln und Vernetzungsmöglichkeiten baut Rommerskirchen Schritt für Schritt eine Gemeinschaft auf, die sich für fairen Handel einsetzt. Die geplanten Veranstaltungen sollen in den kommenden Monaten noch mehr Einrichtungen für die Bewegung gewinnen.






