Rote Karte stoppt Castrops Saison – doch die WM-Hoffnung bleibt
Verteidiger von Borussia Mönchengladbach Jens Castrop droht nach Roter Karte in der Bundesliga eine dreispielige Sperre. Die Strafe beendet seine Klubsaison vorzeitig, doch der Fokus des 28-Jährigen liegt nun auf einer möglichen Nominierung für die WM. Die Bekanntgabe des koreanischen Kaders steht für den 16. Mai an – und Castrop hofft weiterhin auf einen Platz im Team.
Castrop hatte am Wochenende in einem Ligaspiel die Rote Karte gesehen. Der Platzverweis folgte nach einem als gefährlich eingestuften Foul an Kumbedi vom FC Bayern München. Der Abwehrspieler räumte später ein, den Zweikampf falsch getimed zu haben, bestritt jedoch, dass eine direkte Rote Karte gerechtfertigt gewesen sei.
Durch die Sperre verpasst Castrop die letzten drei Partien der Saison mit Mönchengladbach. Trotz des Rückschlags blickt er optimistisch auf die WM: Sollte er nominiert werden, versprach er, in den entscheidenden Spielen auf unnötige Risiken im Zweikampf zu verzichten.
Seit seinem Debüt für die südkoreanische Nationalmannschaft im vergangenen Herbst hat Castrop fünf Länderspiele bestritten. Seine Erfahrung in der Bundesliga und seine wachsende Rolle im Team sprechen für eine Berücksichtigung. Nun wartet die Fußballwelt gespannt auf die offizielle Kaderbekanntgabe Ende dieses Monats.
Während Castrops Vereinsaison vorzeitig endet, richtet sich sein Blick auf die internationale Bühne. Eine WM-Teilnahme wäre ein wichtiger Meilenstein in seiner Karriere. In den kommenden Wochen könnten seine Form und Disziplin den Ausschlag für eine Nominierung geben.






