Rüdiger Oppers – ein prägender Journalist des Ruhrgebiets ist tot
Stephen SchleichRüdiger Oppers – ein prägender Journalist des Ruhrgebiets ist tot
Rüdiger Oppers, ehemaliger Chefredakteur der Neuen Ruhr Zeitung (NRZ), ist im Alter von 65 Jahren verstorben. Seine Karriere umfasste Journalismus, Unternehmenskommunikation und kulturelle Initiativen in der Region. Oppers war bekannt für seine Führungsrolle in den Medien sowie seine enge Verbindung zur Kulturszene des Ruhrgebiets.
Geboren in Moers, begann Oppers seine journalistische Laufbahn früh und schrieb für die lokale Zeitung seiner Heimatstadt. Anfang der 1980er-Jahre wechselte er zum Regionalstudio des WDR, wo er die aktuelle Sendung Aktuelle Stunde mitmoderierte.
1998 übernahm er eine neue Position als Unternehmenssprecher des WDR unter dem damaligen Intendanten Fritz Pleitgen. Seine Verbindung zum Sender ging über seine beruflichen Pflichten hinaus – er unterstützte auch das Moers Festival, das sowohl vom WDR als auch von der NRZ gefördert wurde.
2007 wechselte Oppers zur NRZ und war zunächst Stellvertreter von Chefredakteur Dr. Richard Kiessler. Noch im selben Jahr wurde er selbst Chefredakteur – ein Amt, das er bis 2013 innehatte. Während seiner Amtszeit leitete er die Fernsehaktivitäten des Verlages und erweiterte das redaktionelle Angebot um politische Themen, Berichte über die katholische Kirche sowie eine eigene Kinderrubrik.
Nach seinem Ausscheiden bei der NRZ arbeitete er von 2014 bis April 2016 als Sprecher für den Essener Chemiekonzern Evonik. 2023 wurde er zum Botschafter der Stiftung Behindertensport ernannt. Sein Vater, Heinz Oppers, hatte zuvor als Stadtdirektor gewirkt und die Familie damit noch stärker in das öffentliche Leben der Region eingebunden.
Oppers' Karriere umfasste prägende Stationen in Medien, Unternehmenskommunikation und kulturellen Projekten. Seine Tätigkeiten beim WDR, der NRZ und später als Evonik-Sprecher machten ihn zu einer prägenden Persönlichkeit des Ruhrgebiets. Seine Verdienste um den Journalismus und das gesellschaftliche Engagement werden von Kollegen und der Gemeinschaft in Erinnerung bleiben.






