07 June 2026, 08:22

Seniorin aus Eitorf verliert 50.000 Euro an perfide Telefonbetrüger

POL-SU: Senioren um 50.000 Euro betrogen

Seniorin aus Eitorf verliert 50.000 Euro an perfide Telefonbetrüger

Betrügerische Telefonmasche: Seniorin aus Eitorf verliert 50.000 Euro

Eine ältere Frau aus Eitorf wurde vergangenen Donnerstag Opfer eines perfiden Telefonbetrugs und verlor dabei 50.000 Euro. Die Betrüger gaben sich als ihre Enkelin und einen Polizisten aus und brachten sie dazu, eine hohe Bargeldsumme zu übergeben. Die Behörden warnen nun vor ähnlichen Maschen und rufen zur Wachsamkeit auf.

Der Betrug begann mit einem Anruf einer Person, die sich als die Enkelin der Geschädigten ausgab. Die Anruferin behauptete, sie habe einen schweren Unfall gehabt und leide an einer unheilbaren Krankheit. Dringend benötige sie 50.000 Euro für eine Behandlung.

Unter emotionalem Druck überzeugte die Betrügerin die Frau davon, dass sie das Leben ihrer Enkelin nur durch die Zahlung retten könne. Anschließend wies sie sie an, das Geld in einen Umschlag zu stecken und einem Fremden zu übergeben, der sich als Polizist ausgab.

Eine Frau, beschrieben als 30 bis 35 Jahre alt mit dunklen Haaren, einem schwarzen Kleid und hellen Schuhen, nahm den Umschlag entgegen. Sie stieg in ein beiges Taxi, das von einem Mann gesteuert wurde. Erst als die Geschädigte später mit ihrer Tochter über den angeblichen Gesundheitszustand der Enkelin sprach, wurde ihr klar, dass sie Opfer eines Betrugs geworden war.

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Die Polizei des Rhein-Sieg-Kreises hat inzwischen eine Warnung herausgegeben. Sie rät dringend davon ab, persönliche Daten oder Geld an unbekannte Anrufer weiterzugeben. Zeugen oder Personen mit Hinweisen zu den Tätern werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02241 541-3421 zu melden.

Der Verlust von 50.000 Euro zeigt, wie groß die Gefahr von Telefonbetrug ist – insbesondere für schutzbedürftige Personen. Die Polizei appelliert an Angehörige, mit älteren Familienmitgliedern über solche Betrugsmaschen zu sprechen und verdächtige Anrufe umgehend zu melden.

Quelle