21 April 2026, 06:20

Solingen startet langfristige Strategie gegen Obdachlosigkeit mit Housing-First-Ansatz

Eine U.S.-Karte, die den Prozentsatz der Menschen zeigt, die obdachlos sind, in jedem Bundesstaat, mit begleitendem erklärendem Text.

Solingen startet langfristige Strategie gegen Obdachlosigkeit mit Housing-First-Ansatz

Solingen will die Obdachlosigkeit mit einer neuen, langfristigen Strategie bekämpfen. Ein fraktionsübergreifender Antrag hat die Stadt dazu veranlasst, strukturierte Maßnahmen einzuführen – darunter dauerhafte Unterstützungsprogramme und eine bessere Abstimmung zwischen den Hilfsanbietern. Der Plan wird am 21. April 2026 im Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Gemeinschaftliche Teilhabe beraten.

Aktuell leben in Solingen etwa 20 Menschen ohne jede Unterkunft. Um dem entgegenzuwirken, wird die landesgeförderte Initiative "ProMie+ Solingen" in ein dauerhaftes Programm überführt. Der "Housing-First"-Ansatz – bei dem stabile Wohnverhältnisse als erster Schritt Priorität haben – soll künftig die Grundlage der kommunalen Obdachlosenhilfe bilden.

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Vertrauensbildende Maßnahmen richten sich gezielt an Personen, die den Kontakt zu Unterstützungssystemen verloren haben. Präventive Angebote sowie niedrigschwellige Gesundheits- und Beratungsdienste werden ausgebaut. Die Stadtverwaltung plant zudem, die Zusammenarbeit der bestehenden Akteure zu verbessern, möglicherweise durch die Einführung von "Lotsendiensten", um deren Arbeit effizienter zu gestalten.

Der Fortschritt wird durch regelmäßige Berichte dokumentiert, um Transparenz über die Wirkung der Maßnahmen zu gewährleisten.

Ziel der neuen Strategie ist es, nachhaltige Lösungen für Obdachlosigkeit in Solingen zu schaffen. Durch die Verankerung dauerhafter Programme, eine bessere Vernetzung und zielgruppenspezifische Angebote erhofft sich die Stadt, die Zahl der Menschen ohne Obdach zu verringern. Eine erste Bewertung der Fortschritte erfolgt im Anschluss an die Ausschusssitzung im April 2026.

Quelle