23 May 2026, 22:25

SPD-Politiker Zimkeit diskutiert mit Schülern über Schulmisere in NRW

Besuch der Gesamtschule Weierheide im Landtag Düsseldorf

SPD-Politiker Zimkeit diskutiert mit Schülern über Schulmisere in NRW

Stefan Zimkeit, SPD-Abgeordneter aus Sterkrade, traf sich kürzlich mit Achtklässlern der Gesamtschule Weierheide während eines Besuchs im Düsseldorfer Landtag. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen Bildungspolitik, Schulfinanzierung und die Herausforderungen, vor denen Gesamtschulen in Nordrhein-Westfalen (NRW) stehen.

Zimkeit, der in der Nähe der Schule wohnt, sprach offen über die räumlichen Engpässe an der Gesamtschule Weierheide. Er forderte, dass das Land eine größere finanzielle Verantwortung für die Verbesserung der Schulinfrastruktur übernehmen müsse, statt die Kosten auf die Stadt Oberhausen abzuwälzen. Der Politiker kritisierte zudem Vorurteile gegenüber Gesamtschulen und betonte, dass Schüler nicht aufgrund der Schulform, die sie besuchen, bewertet werden dürften.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

In der Bildungspolitik setzte sich Zimkeit für mehr Chancengleichheit aller Schüler ein. Er begrüßte die jüngst von der Bundesregierung bereitgestellten hohen Investitionsmittel für Schulen und äußerte die Hoffnung, dass ein beträchtlicher Teil in den Bau und die Sanierung von Schulgebäuden in Städten wie Oberhausen fließen werde.

Auf die Frage nach der politischen Zusammenarbeit machte Zimkeit deutlich, dass er mit allen demokratischen Parteien zusammenarbeite, Kontakte zur AfD jedoch strikt ablehne. Die Partei bezeichnete er als rechtsextrem und warf ihr vor, Hass und Verachtung gegenüber Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund zu schüren.

Der Besuch Zimkeits unterstrich die anhaltenden Debatten über Schulfinanzierung und Infrastruktur in NRW. Seine Äußerungen verdeutlichten die Notwendigkeit landesweiter Investitionen, um gleiche Bildungschancen zu gewährleisten. Das Treffen bekräftigte zudem seine klare Haltung gegen eine Zusammenarbeit mit rechtsextremen Gruppen in der Kommunalpolitik.

Quelle