17 March 2026, 02:20

Tim Mälzer und sein ungewöhnlicher Weg durch die digitale Welt

Ein Buchumschlag mit einer Illustration eines Kochs in einer weißen Schürze und einem schwarzen Hut, der eine Palette und einen Nudelholz hält, mit schwarzem Text in einem weißen Rand.

Tim Mälzer und sein ungewöhnlicher Weg durch die digitale Welt

Tim Mälzer ist seit langem ein bekanntes Gesicht im deutschen Fernsehen und unterhält sein Publikum mit Kochshows und seiner markanten Persönlichkeit. Der Starkoch, der für seine scharfe Zunge und direkte Art bekannt ist, sorgt jedoch auch immer wieder mit seiner ungewöhnlichen Haltung zur digitalen Kommunikation für Schlagzeilen. Im Laufe der Jahre haben seine Gewohnheiten für Diskussionen gesorgt – die einen bewundern seine Ehrlichkeit, andere stellen seine Kompetenz in der modernen Welt infrage.

2020 gestand Mälzer im Radioformat Mit den Waffeln einer Frau offen ein, noch nie eine E-Mail verfasst zu haben. Zudem verriet er, auf Emojis zu verzichten und sein Smartphone ausschließlich zum Telefonieren zu nutzen. Seine Offenbarung überraschte viele angesichts seiner prominenten Karriere und löste gemischte Reaktionen aus.

Bis 2026 zeigten sich jedoch erste Veränderungen. Zwar hatte er nach wie vor Probleme mit dem Schreiben von E-Mails, doch begann er, wie sein TV-Kollege Jens "Knossi" Knossalla berichtete, Sprachnachrichten über WhatsApp zu verschicken. In einer aktuellen Folge von Drei gegen Einen – die Show der Champions scherzte Mälzer sogar über seine anhaltende Vorliebe für handschriftliche Texte statt digitaler Nachrichten.

Trotz seiner Skepsis gegenüber Technik hat Mälzer andere Plattformen für sich entdeckt. Auf seinem Instagram-Account (@maelschow) postet er regelmäßig Kochinhalte und persönliche Updates. Auf YouTube teilt er Ausschnitte aus seinen Shows und Rezepte, während sein Podcast Mälzers Küche über Spotify und Apple Podcasts zu hören ist. Diese Entwicklung deutet auf einen durchdachteren, wenn auch weiterhin selektiven Umgang mit digitalen Medien hin.

Mälzers Weg durch die digitale Kommunikation bleibt ein Gesprächsthema unter Fans und Kritikern. Zwar meidet er nach wie vor klassische E-Mails, doch seine schrittweise Nutzung von Sprachnachrichten und sozialen Medien zeigt eine langsame, aber spürbare Anpassung. Die Mischung aus altbewährten Gewohnheiten und moderner Außenwirkung prägt weiterhin sein öffentliches Image.

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