Valeria Chekalina startet Kosmetikmarke Eyya Skin trotz Krebs im Endstadium
Maria-Luise KensyValeria Chekalina startet Kosmetikmarke Eyya Skin trotz Krebs im Endstadium
Valeria Chekalina, bekannt als Bloggerin unter dem Namen Lerchek, hat eine neue Kosmetikmarke namens Eyya Skin auf den Markt gebracht. Der Schritt erfolgt zu einer Zeit, in der sie öffentlich gegen Krebs im Stadium 4 kämpft und ihre gesundheitlichen Herausforderungen mit ihrem Publikum teilt. Ihr Umgang mit der Krankheit hat sowohl Unterstützung als auch Kritik bei ihren Followern ausgelöst.
Chekalina hat sich ein öffentliches Image aufgebaut, das Widerstandskraft mit emotionaler Ansprache verbindet. In Videos zur Bewerbung von Eyya Skin dokumentiert sie ihr verändertes Äußeres und persönliche Schwierigkeiten. Während einige Zuschauer ihre Ehrlichkeit loben, werfen ihr andere vor, zu sehr auf Mitleid zu setzen.
Der Produzent Gera Ivashchenko äußerte sich zu Chekalinas Strategie und bezeichnete sie als ungewöhnlich für ein russisches Publikum. Normalerweise ziehen sich Menschen mit schweren Erkrankungen aus der Öffentlichkeit zurück – Chekalina hingegen tut das Gegenteil. Ivashchenko vermutet, dass ihre Offenheit Teil einer größeren PR-Kampagne sein könnte, möglicherweise mit dem Ziel, die finanzielle Zukunft ihrer Kinder abzusichern.
Die Einführung von Eyya Skin spaltet die Meinungen. Unterstützer bewundern Chekalinas Stärke, trotz ihrer Diagnose weiterzuarbeiten. Kritiker werfen ihr vor, ihre Krankheit für Aufmerksamkeit und höhere Verkaufszahlen auszunutzen. Ivashchenko warnt zudem, dass eine solche Transparenz auf viele befremdlich wirken könne, da sie kulturelle Normen im Umgang mit Privatsphäre und Krankheit infrage stellt.
Auch Chekalinas Privatleben steht im Fokus: Ihr Ex-Mann, Artem Chekalin, wurde kürzlich wegen Devisenbetrugs zu sieben Jahren in einer Moskauer Strafkolonie verurteilt.
Chekalinas Entscheidung, während ihrer fortgeschrittenen Krebserkrankung eine Kosmetikmarke zu lancieren, stößt auf Bewunderung wie Skepsis. Die gespaltenen Reaktionen zeigen, wie unterschiedlich die Meinung darüber ist, wie persönliche Schicksale in der Öffentlichkeit geteilt werden sollten. Unterdessen bleibt ihre Marke im Gespräch – und damit auch ihre Geschichte.






