31 May 2026, 06:21

Vonovia will Kasernen bauen – und die Bundeswehr profitiert von Wohnraum-Turbo

Vonovia bietet seine Dienste der Bundeswehr an

Vonovia will Kasernen bauen – und die Bundeswehr profitiert von Wohnraum-Turbo

Deutschlands größter Vermieter Vonovia intensiviert Engagement für Militärwohnraum – Immobiliensektor profitiert von verbesserten Rahmenbedingungen

Vonovia, Deutschlands größter Wohnungsanbieter, treibt seine Bemühungen voran, den Bau von Unterkünften für die Bundeswehr zu unterstützen. Wie der Vorstandsvorsitzende Rolf Buch ankündigte, schlägt das Unternehmen eine Partnerschaft mit den Streitkräften vor, um neue Kasernen zu errichten und zu betreiben. Der Vorstoß erfolgt vor dem Hintergrund der Bundesregierung, die mit ihrer „Wohnraum-Turbo“-Initiative den Bau von Wohnungen beschleunigen will.

Vonovia bringt bereits Erfahrung im Bereich Militärwohnungen mit: Das Unternehmen hatte zuvor bestehende Liegenschaften der Bundeswehr übernommen. Nun plant es, in diesem Jahr 3.000 neue Wohnungen zu bauen und hat Flächen für bis zu 70.000 weitere reserviert. Buch betonte, dass angemessener Wohnraum entscheidend sei, um Soldaten zu gewinnen und zu halten – besonders vor dem Hintergrund, dass die Bundeswehr ihre Truppe auf 260.000 aktive Soldaten ausbauen will.

Aktuell liegen die Baukosten für neue Wohnungen bei über 5.000 Euro pro Quadratmeter. Die Bundesregierung strebt an, diese auf unter 3.500 Euro zu senken, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Die „Wohnraum-Turbo“-Initiative zielt darauf ab, Genehmigungsverfahren und Bauzeiten zu verkürzen und so Unternehmen wie Vonovia die Umsetzung von Projekten zu erleichtern.

Buchs Vorschlag umfasst nicht nur den Bau, sondern auch den Betrieb neuer Militärunterkünfte. Die bisherigen Erfahrungen des Unternehmens mit der Bundeswehr zeigen, dass es maßgeschneiderte Wohnlösungen liefern und Nutzungsrechte effizient verwalten kann.

Die Zusammenarbeit zwischen Vonovia und der Bundeswehr könnte dazu beitragen, den dringend benötigten Wohnraum für Soldatinnen und Soldaten zu schaffen. Angesichts der nach wie vor hohen Baukosten wird der Erfolg der „Wohnraum-Turbo“-Initiative eine entscheidende Rolle spielen, um die Projekte wirtschaftlich tragfähig zu machen. Wird die Partnerschaft genehmigt, wäre dies ein wichtiger Schritt zum Ausbau der militärischen Infrastruktur in Deutschland.

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