19 April 2026, 16:21

Warum der 2. Februar den arbeitslosen Lufterfrischern gehört

Plakat mit einem Porträt eines formell gekleideten Menschen in einem Anzug und Krawatte mit einem ernsten Gesichtsausdruck, Text 'Gesetzlicher Feiertag Washington's Birthday, 22. Februar - Keine Geschäfte', auf einem hellblauen Hintergrund.

Warum der 2. Februar den arbeitslosen Lufterfrischern gehört

Jährlich am 2. Februar findet ein ungewöhnlicher Feiertag statt – einer, der vergessenen Haushaltsgegenständen gewidmet ist. Der Tag des arbeitslosen Lufterfrischers ehrt jene längst abgelaufenen, duftlosen Auto- und Raumsprays, die einst ihren Zweck erfüllten. Die skurrile Tradition wird seit 2017 begangen, nachdem eine deutsche Radiostation darüber abstimmen ließ.

Die Idee stammte vom WDR-Sender 1Live, der eine Abstimmung unter Hörern startete, um einen neuen Feiertag zu schaffen. Diese wählten den 2. Februar als offiziellen Termin – mit der Begründung, dass Lufterfrischer oft zu Monatsbeginn oder -ende ihren "Job" verlieren. Der Zeitpunkt erschien passend für eine humorvolle Hommage.

An diesem Tag sind die Menschen aufgerufen, auf Duftstoffe zu verzichten und ihrer "pensionierten" Lufterfrischer zu gedenken. Ob sie noch am Rückspiegel baumeln oder in Schubladen verstauben – einst aromatisch, sind sie heute nutzlos geworden. Der Feiertag würdigt schmunzelnd ihren verblassten Glanz und die Nostalgie, die sie ausstrahlen.

Seit seiner Einführung hat sich der Tag zu einer kleinen, aber unterhaltsamen Tradition entwickelt. In sozialen Medien teilen Nutzer Fotos von verstaubten, geruchlosen Sprays mit witzigen Kommentaren. Die Feier erinnert daran, wie selbst die alltagstauglichsten Gegenstände ihren Moment im Rampenlicht verdienen.

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Der Tag des arbeitslosen Lufterfrischers wird jedes Jahr am 2. Februar begangen. Er bietet eine skurrile Pause, um die übersehenen Dinge des Alltags wertzuschätzen. Dass seine Ursprünge in einer Radio-Umfrage liegen, verleiht ihm bis heute den Charme einer spielerischen, gemeinschaftlichen Idee.

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