Warum der Karsamstag 2026 kein Feiertag ist – trotz religiöser Bedeutung
Stephen SchleichWarum der Karsamstag 2026 kein Feiertag ist – trotz religiöser Bedeutung
Karsamstag, auch Ostersamstag genannt, fällt jedes Jahr auf den Tag vor Ostersonntag. Anders als andere Osterfeiertage ist er in Deutschland, Österreich oder der Schweiz jedoch kein gesetzlicher Feiertag. Arbeitnehmer müssen wie gewohnt ihrer Arbeit nachgehen – es sei denn, ihr Vertrag sieht etwas anderes vor.
Das Datum des Karsamstags ändert sich jährlich, da es sich nach religiösen Berechnungen richtet, die an den Mondkalender geknüpft sind. 2026 fällt er auf den 4. April, Ostersonntag folgt am 5. April. Obwohl der Tag theologisch als Karsamstag bekannt ist, hat sich im allgemeinen Sprachgebrauch eher die Bezeichnung Ostersamstag durchgesetzt.
In Deutschland erkennen keine Bundesländer den Tag als offiziellen Feiertag an. Einige Regionen empfehlen jedoch eine besinnliche Atmosphäre. Schulen, Kitas und Behörden bleiben geöffnet – es sei denn, der Termin fällt in die Schulferien oder auf andere Schließzeiten.
Arbeitnehmer haben an diesem Tag keinen Anspruch auf freien oder bezahlten Sonderurlaub. Liegt der Karsamstag innerhalb ihrer regulären Arbeitszeit, müssen sie wie üblich erscheinen. Gleiche Regeln gelten in Österreich und der Schweiz, wo der Tag ebenfalls keinen besonderen rechtlichen Status besitzt.
Für Christen markiert der Karsamstag das Ende der Fastenzeit. Traditionell ist er ein Tag der stillen Einkehr und erinnert an die Zeit zwischen der Kreuzigung und der Auferstehung Christi.
In den deutschsprachigen Ländern bleibt der Karsamstag ein normaler Arbeitstag. Beschäftigte halten sich an ihre üblichen Dienstpläne, und öffentliche Einrichtungen arbeiten wie gewohnt. Die Bedeutung des Tages beschränkt sich weitgehend auf die religiöse Praxis – eine gesetzliche Anerkennung gibt es nicht.






