Wie Essener Künstler im Ersten Weltkrieg Propaganda schufen und die Stimmung prägten
Felicia BeyerWie Essener Künstler im Ersten Weltkrieg Propaganda schufen und die Stimmung prägten
Essens Rolle im Ersten Weltkrieg steht im Mittelpunkt eines kostenlosen öffentlichen Vortrags im November
Der Historiker Robert Welzel beleuchtet in einem öffentlichen Vortrag, wie lokale Künstler durch Propaganda die Kriegsanstrengungen unterstützten. Die Veranstaltung findet am 6. November 2025 um 18:00 Uhr in der Volkshochschule (VHS) Essen statt.
Einst als "Waffenkammer des Reiches" wegen seiner Rüstungsproduktion bekannt, spielte Essen eine zentrale Rolle in der deutschen Kriegswirtschaft. Doch nicht nur Fabriken prägten die Stadt: Auch Kulturschaffende leisteten ihren Beitrag. Künstler wie Maria Weinand, Karl Hapke und Edmund Körner engagierten sich im "Kriegswohlfahrtsdienst" und formten mit ihren Werken die öffentliche Meinung.
Robert Welzel, Vorstandsmitglied des Historischen Vereins für Stadt und Stift Essen, leitet die Diskussion. Sein Vortrag mit dem Titel "Essener Kulturschaffende und Kriegpropaganda im Ersten Weltkrieg" untersucht, wie Kunst und Propaganda während des Konflikts ineinandergriffen. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Historischen Verein angeboten und ist für alle Interessierten kostenfrei zugänglich.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es online unter der Kursnummer 252.1B006N auf www.vhs-essen.de. Der Vortrag wirft einen Blick auf Essens weniger bekannte Kriegsbeiträge und zeigt, wie sich Kultur und Konflikt überschneiden. Eine Anmeldung ist bis zum Beginn der Veranstaltung möglich.






