04 May 2026, 16:26

Wüst verteidigt Ampelkoalition: "Wir halten bis 2025 durch"

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Joachim Gauck schütteln sich die Hände vor einem "EU-Gipfel"-Plakat, freundlich lächelnd.

Wüst verteidigt Ampelkoalition: "Wir halten bis 2025 durch"

Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, hat die bundesweite Koalitionsregierung Deutschlands gegen Zweifel an ihrer Stabilität verteidigt. In einem Interview mit RTL und ntv am Montag wies er Spekulationen zurück, das Bündnis könnte vor Ende der Legislaturperiode 2025 scheitern.

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Wüst betonte, dass trotz der Unterschiede zwischen den Parteien die Zusammenarbeit weiterhin notwendig – und möglich – sei. Die aus SPD, Grünen und FDP bestehende Ampelkoalition steht seit Langem in der Kritik, zu wenig Geschlossenheit zu zeigen. Der FDP-Abgeordnete Christian von Stetten hatte kürzlich prognostiziert, die Regierung werde die volle vierjährige Amtszeit nicht überstehen. Wüst widersprach dieser Einschätzung entschieden und beharrte darauf, dass die Koalition halten werde.

Als Beleg für eine funktionierende Zusammenarbeit verwies er auf jüngste Fortschritte in der Energiepolitik. Auch die öffentlichen Debatten über Migration hätten sich beruhigt, was er als positives Zeichen wertete. Wüst ist überzeugt, dass solche Entwicklungen schrittweise das Vertrauen der Bevölkerung in die Koalition stärken werden.

Zwar räumte der Ministerpräsident ein, dass die Regierung mit unterschiedlichen politischen Positionen eine Herausforderung bleibe. Gleichzeitig machte er deutlich, dass es innerhalb der demokratischen Parteien des Bundestags keine realistische Alternative gebe. Alle Beteiligten müssten daher weiter zusammenarbeiten, um Stabilität zu gewährleisten.

Trotz innerer Spannungen zeigt sich Wüst zuversichtlich, dass die Koalition Bestand haben wird. Er erwartet, dass laufende Initiativen in den kommenden Monaten ihre Position festigen werden. Aktuell sehe er keinen realistischen Weg zu einer anderen Regierungsbildung mit der aktuellen Parlamentszusammensetzung.

Quelle