24 May 2026, 20:25

Zehn Jahre Haft für Messerangriff auf Ex-Partnerin nach Trennung

Ex-Partner erstochen: 10 Jahre Haft für 33-Jährigen in Dortmund

Ex-Partner erstochen: 10 Jahre Haft für 33-Jährigen in Dortmund - Zehn Jahre Haft für Messerangriff auf Ex-Partnerin nach Trennung

Ein 33-jähriger Mann ist wegen der Messerattacke auf seine ehemalige Partnerin zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht wertete die Tat als Totschlag und wies den Vorwurf des Mordes zurück, nachdem es die Argumente beider Seiten angehört hatte.

Der Vorfall ereignete sich nach der Entscheidung der Frau, die Beziehung zu beenden. Die Staatsanwaltschaft ging von einer vorsätzlichen Tat aus, doch die Verteidigung argumentierte, der Mann habe in einem Moment der Verzweiflung gehandelt. Das Gericht folgte schließlich der Verteidigung und sah keine Hinweise auf eine geplante Tat.

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Die Anklage hatte 13 Jahre Haft gefordert, die Verteidigung plädierte auf sieben Jahre. Beide Seiten einigten sich jedoch darauf, dass es sich um Totschlag und nicht um Mord handelte. Der Richter berücksichtigte zwar den emotionalen Zustand des Angeklagten, verhängte aber dennoch eine zehnjährige Freiheitsstrafe.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, sodass beide Seiten noch Berufung einlegen können. Der Mann muss zehn Jahre ins Gefängnis, weil er seine Ex-Partnerin erstochen hat. Ausschlaggebend für das Urteil war sein geistiger Zustand zum Zeitpunkt der Tat – das Gericht lehnte eine Verurteilung wegen Mordes ab. Sollte das Urteil angefochten werden, könnten sich weitere juristische Verfahren anschließen.

Quelle