Zugausfälle in NRW gehen stark zurück – Pendler profitieren von mehr Zuverlässigkeit
Maria-Luise KensyZugausfälle in NRW gehen stark zurück – Pendler profitieren von mehr Zuverlässigkeit
Fahrgäste in Nordrhein-Westfalen erleben seltener kurzfristige Zugausfälle. Die Bahnunternehmen haben Fortschritte bei der Verringerung von Störungen durch Personalmangel erzielt. Pendler finden spontane Ausfälle zwar nach wie vor ärgerlich, doch die Lage bessert sich spürbar.
Die Verkehrsbehörden melden einen deutlichen Rückgang der kurzfristigen Streichungen auf wichtigen Strecken. Besonders die Linien des Rhein-Ruhr-Express (RRX) verzeichnen erhebliche Verbesserungen. Bei der Rhein-Wupper-Bahn (RB 48) gingen die Last-Minute-Ausfälle um 72 Prozent zurück.
Auch andere Verbindungen profitieren von einer besseren Personaldecke. Der Rhein-Münsterland-Express (RE 7) verzeichnete zwischen Januar und März im Vergleich zum Vorjahr 71 Prozent weniger spontane Streichungen. Die Ostwestfalen-Bahn (RB 72) erreichte im selben Zeitraum sogar eine Reduzierung um 82 Prozent.
Insgesamt fahren zwar etwa 4 Prozent weniger Züge, doch die Zuverlässigkeit hat sich erhöht. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres gab es deutlich weniger kurzfristige Ausfälle als in den Vorjahren. Die Bahnunternehmen streben an, bis zur Fahrplanumstellung im Dezember 2025 genug Lokomotivführer einzustellen, um den Großteil der Verbindungen wiederherzustellen. Langfristig soll bis 2026 der ursprüngliche Fahrplan zu 100 Prozent wieder in Kraft gesetzt werden.
Für die Fahrgäste sind Störungen nun besser planbar. Die Bahnunternehmen arbeiten weiterhin daran, den vollen Betrieb wiederaufzunehmen. Die bisherigen Verbesserungen haben das Reisen für Pendler in der gesamten Region zuverlässiger gemacht.
