Zukunft der Alten Stadthäuser und Stadtkante An der Gohrsmühle wird im November entschieden
Stephen SchleichZukunft der Alten Stadthäuser und Stadtkante An der Gohrsmühle wird im November entschieden
Die Zukunft zweier zentraler Stadtgebiete – der Alten Stadthäuser und der Stadtkante An der Gohrsmühle – steht nun auf dem Prüfstand. Der neu gewählte Stadtrat hat beide Standorte auf seine Agenda gesetzt, wobei bis Jahresende weitreichende Entscheidungen erwartet werden. Auf einer anstehenden Ausschusssitzung Ende November 2025 werden Vertreter der Stadtverwaltung detaillierte Pläne vorstellen.
Eine einjährige Vorbereitungsphase für die Projekte endet mit einer Präsentation im Ausschuss für Stadtentwicklung und Planung am 27. November 2025. Die Verwaltung wird erste Entwürfe und Visualisierungen aus einer städtebaulichen Studie vorlegen sowie die Ergebnisse von Luftqualitätsmessungen. Diese Tests bestätigten, dass in den Gebäuden der Alten Stadthäuser keine nachweisbaren Spuren von Asbest oder künstlichen Mineralfasern gefunden wurden.
Die beiden Vorhaben werden aufgrund ihrer unterschiedlichen Komplexität separat vorangetrieben. Für die Alten Stadthäuser plant die Stadt eine gemischte Nutzung mit begrenztem Bedarf an großen Büroflächen. Ein Konzeptwettbewerb soll klären, ob die bestehenden Gebäude erhalten bleiben oder abgerissen werden – dabei kommen privaten Investoren eine Schlüsselrolle zu.
Parallel dazu hat die Verwaltung vorgeschlagen, Fördermittel aus dem Programm NRW.URBAN des Landes Nordrhein-Westfalen für die Entwicklung der Stadtkante An der Gohrsmühle zu beantragen. Falls der Rat die Pläne billigt, könnten die Arbeiten an beiden Standorten bereits 2026 beginnen, mit einem möglichen Baustart ab 2030. Die endgültige Entscheidung des Rates fällt am 16. Dezember 2025.
Die nächsten Schritte für die Alten Stadthäuser und die Stadtkante An der Gohrsmühle hängen von der Prüfung im Ausschuss Ende November ab. Sollte der Rat die Vorhaben freigeben, folgen Förderanträge und die Einbindung von Investoren. Mit dem Bau könnte noch in diesem Jahrzehnt begonnen werden, sodass die Gebiete bis Anfang der 2030er-Jahre transformiert wären.






