29 March 2026, 14:24

Zwei Pedelec-Fahrer nach Alkoholunfällen im Kreis Kleve schwer verletzt

Ein Plakat für den Ryukuan-Amerikanischen Freundschaftsausschuss Radrennen, das eine Gruppe von Radfahrern mit Textbeschreibung des Ereignisses zeigt.

Zwei Pedelec-Fahrer nach Alkoholunfällen im Kreis Kleve schwer verletzt

Zwei Pedelec-Fahrer bei separaten Unfällen im Kreis Kleve schwer verletzt

An einem Wochenende im Kreis Kleve sind zwei Pedelec-Fahrer bei getrennten Unfällen schwer verletzt worden. Beide Vorfälle ereigneten sich unter verdächtigen Umständen – die Polizei geht davon aus, dass Alkohol eine Rolle spielte. Die Behörden warnten daraufhin erneut vor den Gefahren des Fahrens unter Alkoholeinfluss.

Der erste Unfall ereignete sich am 7. Februar 2026, als ein 45-jähriger Mann aus Straelen mit seinem Pedelec verunglückte. Der Verletzte wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Einen Tag später verunglückte auch ein 41-jähriger Mann aus Geldern bei einem Alleinunfall mit seinem Pedelec.

Bei beiden Fahrern gab es am Unfallort Anzeichen für eine Alkoholisierung. Zur Überprüfung des Alkoholspiegels wurden wie gesetzlich vorgeschrieben Blutproben entnommen. Die Polizei geht davon aus, dass Alkoholkonsum in beiden Fällen die Ursache war.

In Deutschland gelten für Radfahrer klare Alkoholgrenzwerte – ähnlich wie für Autofahrer. Wer betrunken fährt, riskiert den Entzug des Führerscheins und sogar strafrechtliche Konsequenzen. Angesichts der laufenden Karnevalsfeiern appelliert die Polizei an die Bevölkerung, nach dem Alkoholkonsum für eine sichere Heimfahrt zu sorgen.

Exakte Zahlen zu alkoholisierten Pedelec-Unfällen in Nordrhein-Westfalen liegen zwar nicht vor, doch die Statistik für 2025 verzeichnete insgesamt 3.274 alkoholisierte Verkehrsunfälle. Alkohol bleibt ein häufiger Auslöser für Fahrrad- und Pedelec-Unfälle, wie auch aktuelle Fälle in Dortmund und Münster zeigen.

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Für Medienanfragen steht die Kreispolizeibehörde Kleve unter der Telefonnummer 49 2821 504 1111 zur Verfügung.

Die beiden verletzten Fahrer befinden sich weiterhin in medizinischer Behandlung, während die Ermittlungen andauern. Die Polizei wiederholte ihre Warnungen vor den Risiken, die mit dem Fahren von Pedelecs oder Fahrrädern unter Alkoholeinfluss verbunden sind. Rechtliche Folgen können Bußgelder, Führerscheinentzug und sogar Strafverfahren umfassen.

Quelle