121 neue Deutsche: Feierliche Einbürgerung in Marl mit Musik und Emotionen
Stephen Schleich121 neue Deutsche: Feierliche Einbürgerung in Marl mit Musik und Emotionen
121 Menschen erhalten in feierlichem Akt die deutsche Staatsbürgerschaft
In einer festlichen Zeremonie in der Scharoun-Schule in Marl wurden insgesamt 121 Menschen offiziell als deutsche Staatsbürger vereidigt. Bei dem Ereignis erhielten Einwohner:innen mit unterschiedlichen Herkunftsgeschichten ihre Einbürgerungsurkunden – darunter 17 zuvor staatenlose Personen. Musikbeiträge, Ansprachen und ein gemeinsames Gruppenfoto rundeten die Feier in einer ausgelassenen Atmosphäre ab.
Matthias Ruettgardt, stellvertretender Leiter des Bürgerdienstes, überreichte den Neu-Bürger:innen persönlich die Einbürgerungsurkunden. Von den 367 Menschen, die in diesem Jahr in Marl eingebürgert wurden, stammen 204 ursprünglich aus Syrien, 35 aus der Türkei. In der aktuellen Gruppe befanden sich 56 Syrer:innen, 16 Türk:innen sowie kleinere Gruppen aus Polen und Ägypten.
Jede neue Bürger:in erhielt zwei Geschenke: eine Ausgabe des Grundgesetzes sowie eine Mal-Collage für Kinder unter 12 Jahren. Für musikalische Unterhaltung sorgten Stephan Arnold und seine Tochter Jule, die mit Live-Musik zur festlichen Stimmung beitrugen.
Zum Abschluss der Veranstaltung sangen alle Anwesenden gemeinsam die Nationalhymne. Ein Gruppenfoto hielt den symbolträchtigen Moment fest – als Zeichen ihres neuen Status als deutsche Staatsbürger:innen. Vertreter der Stadt ermutigten die Neu-Eingebürgerten, sich aktiv in das lokale Gemeinschaftsleben einzubringen und ihre Rechte wie Pflichten wahrzunehmen.
In Marl leben derzeit rund 14.400 Menschen mit Migrationshintergrund, die über 120 verschiedene Nationen repräsentieren. Die 121 neuen Bürger:innen besitzen nun alle Rechte und Pflichten, die mit der deutschen Staatsangehörigkeit verbunden sind. Ihre Einbürgerung ist ein weiterer Schritt zur Integration in die vielfältige Gemeinschaft der Stadt. Die Feierlichkeit unterstrich sowohl das multikulturelle Gesicht Marls als auch den fortwährenden Prozess der Willkommenskultur in der deutschen Gesellschaft.






