26 June 2026, 08:17

AfD leitet Ausschlussverfahren gegen rätselhaften Redner Alexander Eichwald ein

Die Suche nach Alexander Eichwald bleibt ergebnislos

AfD leitet Ausschlussverfahren gegen rätselhaften Redner Alexander Eichwald ein

Die rechtspopulistische AfD hat Schritte eingeleitet, um die mysteriöse Figur Alexander Eichwald aus der Partei auszuschließen. Seine jüngste Rede bei einer Jugendveranstaltung der AfD löste weitverbreitete Verwirrung und Spekulationen aus. Ausschnitte seiner Ansprache verbreiteten sich rasant im Netz und warfen Fragen nach seiner wahren Identität und seinen Motiven auf.

Eichwald trat vor Delegierte der AfD-Jugendorganisation Generation Deutschland und bezeichnete sie als „Parteigenossen“. Seine Rede war geprägt von übertriebenen Loyalitätsbekundungen gegenüber Deutschland. Die ungewöhnliche Performance führte sofort zu der Frage, ob es sich um einen ernst gemeinten Auftritt oder eine satirische Aktion handelte.

Recherchen zu seiner Vergangenheit gestalteten sich schwierig, da kaum konkrete Informationen über ihn vorliegen. Später kam heraus, dass er unter dem Künstlernamen „Alex Oak“ bereits parteibezogene Musik auf Plattformen wie Deezer veröffentlicht hatte. Das Satiremagazin Titanic bekannte sich zwar zu seinem Auftritt, konnte jedoch keine überprüfbaren Belege vorlegen.

Eichwald selbst zeigte sich bereit, mit Medien zu sprechen, bestand jedoch darauf, dies zunächst in einem TV-Interview zu tun. Die AfD distanzierte sich umgehend von ihm und erklärte, sein Verhalten und seine Aussagen entsprächen nicht den Werten der Partei.

Mittlerweile hat die AfD ein Parteiausschlussverfahren gegen Eichwald eingeleitet. Seine Rede und die unklare Identität sorgten für erhebliche Unruhe in Parteikreisen. Der Vorfall wirft weiterhin viele Fragen auf – insbesondere zu seiner tatsächlichen Verbindung zur Partei und seinen Absichten.

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