Dormagener Reservisten sammeln Spenden für Kriegsgräber und Friedensarbeit
Stephen SchleichDormagener Reservisten sammeln Spenden für Kriegsgräber und Friedensarbeit
Der Reservistenverband Dormagen organisiert Spendenaktionen für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
Im November führt der Reservistenverband Dormagen eine Reihe von Sammelaktionen zugunsten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) durch. Die gesammelten Mittel sollen der Instandhaltung von Kriegsgräberstätten sowie der Friedensarbeit des Verbandes dienen. Freiwillige werden an verschiedenen Orten in der Stadt Spenden entgegenehmen.
Den Auftakt bildet die Sammlung an Allerheiligen und Allerseelen, wenn die Helferinnen und Helfer in den Dormagener Friedhöfen unterwegs sein werden. Weitere Termine sind für den 8. November am HIT-Supermarkt in der Lübecker Straße sowie eine Woche später, am 15. November, beim Edeka Knell in Nievenheim geplant.
Zusätzlich werden die Freiwilligen Haus für Haus durch Dormagen ziehen, um Spenden zu sammeln. Auch auf dem Wochenmarkt der Stadt werden sie präsent sein. Der Volksbund unterhält weltweit über 830 Kriegsgräberstätten in 46 Ländern – Orte, die an die menschlichen Opfer von Diktatur, Nationalismus und Rassismus erinnern.
Thomas Kutschaty, Landesvorsitzender des VDK, würdigte kürzlich das langjährige Engagement des Reservistenverbandes Dormagen. Auch Bürgermeister Erik Lierenfeld, der zugleich den örtlichen VDK-Vorsitz innehat, unterstützt die Initiative. Da der Volksbund ausschließlich durch Spenden finanziert wird, ist er auf die Solidarität der Bevölkerung angewiesen.
Die gesammelten Gelder fließen in die Pflege der Gräber und die Friedensprojekte des Verbandes. Ohne private Spenden drohen viele dieser Stätten zu verfallen. Der Reservistenverband Dormagen ruft die Bürgerinnen und Bürger auf, die kommenden Aktionen großzügig zu unterstützen.






