Dortmunds "SiBB"-Projekt erhöht Sicherheit im Nahverkehr durch gezielte Kontrollen
Stephen SchleichDortmunds "SiBB"-Projekt erhöht Sicherheit im Nahverkehr durch gezielte Kontrollen
Dortmunds „SiBB“-Projekt setzt sich seit 2018 für mehr Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr ein
Im Fokus der Initiative stehen stark frequentierte und besonders gefährdete Orte – darunter der Dortmunder Hauptbahnhof. Bei jüngsten Einsätzen arbeiteten Polizei, Bundesbeamte und lokale Ordnungsbehörden zusammen, um Kriminalität einzudämmen und die öffentliche Ordnung zu wahren.
Bei der letzten „SiBB“-Aktion waren die Dortmunder Polizei, die Bundespolizei und der städtische Ordnungsdienst im Einsatz. Die Teams führten gezielte Kontrollen von Fahrgästen durch und beobachteten verdächtige Personen. Dabei wurde gegen eine Person ein Strafverfahren eingeleitet, drei weitere mussten wegen Ordnungswidrigkeiten Bußgelder zahlen.
Ein weiterer Schwerpunkt des Projekts liegt auf Platzverweisen, um Wiederholungstäter abschrecken. Allein bei diesem Einsatz erhielten neun Personen Hausverbot. Darüber hinaus zeigten sich die Beamten präsent und ansprechbar, sodass Reisende Probleme leicht melden konnten.
„SiBB“ folgt keinem festen Zeitplan – die Einsätze finden mehrmals jährlich zu unvorhersehbaren Zeiten statt. Ziel ist es, Straftäter in Unsicherheit zu halten und gleichzeitig das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste zu stärken. Seit dem Start des Projekts steht die Bekämpfung von Straßenkriminalität und die Steigerung des Vertrauens in die Sicherheit des öffentlichen Verkehrs im Mittelpunkt.
Die jüngste „SiBB“-Aktion führte zu Anklagen, Geldstrafen und Platzverweisen. Die Behörden setzen weiterhin auf unangekündigte Kontrollen an neuralgischen Verkehrsknotenpunkten. Die anhaltenden Maßnahmen sollen Kriminalität reduzieren und dafür sorgen, dass sich Fahrgäste in Zügen und Bahnhöfen sicherer fühlen.






