Dresselhaus startet mit Fabory-Partnerschaft durch – Neuanfang nach der Insolvenz
Stephen SchleichDresselhaus startet mit Fabory-Partnerschaft durch – Neuanfang nach der Insolvenz
Befestigungsspezialist Dresselhaus macht großen Schritt in Richtung Neuaufstellung nach Insolvenzantrag
Der deutsche Befestigungstechnik-Spezialist Dresselhaus hat nach seinem Insolvenzantrag im Juli vergangenen Jahres einen entscheidenden Schritt zur Restrukturierung vollzogen. Das Unternehmen hat nun eine verbindliche Investorenvereinbarung mit dem niederländischen Partner Fabory unterzeichnet – ein strategischer Zug, der die Zukunft des Traditionsunternehmens sichern soll. Beide Firmen sehen großes Potenzial darin, ihre jeweiligen Stärken zu bündeln.
Dresselhaus, bekannt für seine Expertise in RFID-Kanban-Systemen, Point-of-Sale-Lösungen und C-Teile-Management, hatte Mitte 2023 Insolvenzverfahren eingeleitet. Seither arbeitete das Unternehmen an einem Sanierungskonzept, das auf einer strategischen Partnerschaft mit Fabory basiert. Der niederländische Konzern bringt dabei umfangreiche Erfahrung in Lieferkettenlösungen sowie ein breites Sortiment an Befestigungselementen mit.
Die beiden Unternehmen ergänzen sich geografisch wie auch branchenübergreifend. Gemeinsam wollen sie eine europaweite Plattform aufbauen, die Kunden einen einfacheren Zugang zu einem vollständigen Spektrum an Verbindungstechnologien bietet. Zudem zielt die Kooperation auf eine effizientere Lieferkette, kürzere Lieferzeiten und eine bessere Kostensteuerung ab.
Bevor die Vereinbarung endgültig besiegelt wird, muss sie noch die Zustimmung der Finanzierungspartner und der Arbeitnehmervertretungen erhalten. Nach der Bestätigung soll die Neuaufstellung Dresselhaus' Wettbewerbsfähigkeit wiederherstellen und das Wachstum beschleunigen.
Die Partnerschaft ermöglicht Kunden den Zugang zu einem erweiterten Angebot an Befestigungslösungen aus einer Hand. Durch die Zusammenführung ihrer Kompetenzen streben Dresselhaus und Fabory ein leistungsfähigeres und reaktionsschnelleres Servicenetwerk an. Mit der finalen Freigabe beginnt für das deutsche Unternehmen eine neue Phase.






