14 March 2026, 00:23

Duisburgs Polizei schlägt mit Großrazzia gegen E-Scooter-Chaos zu

Ein oranges E-Scooter auf dem Gehweg mit einem Helm darauf, mit einer Verkehrskegel, einer Wand und Bäumen im Hintergrund.

Duisburgs Polizei schlägt mit Großrazzia gegen E-Scooter-Chaos zu

Duisburger Polizei geht mit Großkontrolle gegen Missbrauch von E-Scootern vor

Am 11. März 2025 führte die Duisburger Polizei eine ganztägige Razzia gegen den falschen Gebrauch von E-Scootern in der gesamten Stadt durch. Die Aktion fiel mit der Vorstellung des Verkehrsberichts 2025 zusammen und sollte die Sicherheit im Straßenverkehr für elektrische Kleinstfahrzeuge erhöhen. Beamte richteten Kontrollposten ein und sprachen mit Anwohnern, um über die geltenden Regeln aufzuklären.

Die Kontrollen dauerten von 6 Uhr morgens bis 19 Uhr abends an. Sowohl stationäre als auch mobile Einheiten überprüften die Fahrer. Insgesamt wurden 45 Verwarnungen vor Ort sowie acht Bußgeldbescheide wegen Verstößen ausgestellt. Die meisten Kontrollierten nutzten Leihroller, doch nahe dem Hauptbahnhof fiel ein ungewöhnliches, selbstgebautes Modell auf.

Um auf die Gefahren von Fehlverhalten hinzuweisen, inszenierte die Polizei eine Unfallszene mit einem Auto und einem zerstörten E-Scooter. Zudem wurde am Landschaftspark ein Informationsstand eingerichtet, bevor die Beamten in die Königsstraße in der Altstadt weiterzogen. Alexander Paffrath, Leiter der Verkehrspolizei, betonte, dass E-Scooter ausschließlich auf Straßen oder Radwegen fahren dürften – keinesfalls auf Gehwegen oder in Fußgängerzonen.

Ein 34-jähriger Mann wurde angehalten, nachdem ein Drogentest auf Cannabis positiv ausgefallen war. Die Beamten untersagten ihm umgehend die Weiterfahrt. Besonders im Fokus stand die Königsstraße, eine reine Fußgängerzone, in der das Fahren mit E-Scootern strikt verboten ist und mit Bußgeldern geahndet wird.

Die Aktion zielte darauf ab, gefährliches Verhalten im Umgang mit E-Scootern zu unterbinden und gleichzeitig die Öffentlichkeit über Verkehrsregeln zu informieren. Insgesamt wurden bei den Kontrollen 53 Sanktionen verhängt. Die Behörden wiesen erneut darauf hin, dass die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung entscheidend für die Sicherheit von Fahrern und Fußgängern sei.

Quelle