30 April 2026, 14:33

Duisburgs Stolpersteine und ihr stilles Gedenken an NS-Opfer

Zwei Messingplaketten vor einem Gebäude auf dem Boden, mit Text beschriftet, der Holocaust-Opfer gedenkt.

Duisburgs Stolpersteine und ihr stilles Gedenken an NS-Opfer

Duisburg veranstaltet im nächsten Monat einen öffentlichen Vortrag über das Stolpersteine-Projekt

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Die Historikerin Dr. Marina Sassenberg wird erläutern, wie die kleinen Messingtafeln an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern. Die Veranstaltung findet am 10. November 2022 in der Volkshochschule im Stadtfenster statt.

In Duisburg sind bereits über 300 Stolpersteine – auf Deutsch "Stolpersteine" – in die Gehwege eingebettet. Jede Plakette markiert den letzten freiwillig gewählten Wohnort eines Opfers und nennt dessen Namen, Geburtsjahr, Deportationsdatum sowie den Ort des Todes. Das Projekt geht auf eine Idee des Künstlers Gunter Demnig zurück, der damit ein dezentrales Mahnmal in ganz Europa schaffen wollte.

Der Vortrag mit dem Titel "Stolpersteine im Pflaster" beleuchtet die Bedeutung des Projekts für die Erinnerungskultur. Sassenberg wird dabei auf die Verbindungen zur Demokratie eingehen und Stärken sowie Grenzen der Initiative diskutieren. Der Eintritt kostet fünf Euro; eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.

Weitere Informationen erhält die Öffentlichkeit bei der Volkshochschule Duisburg unter der Telefonnummer 49 203 283-984617.

Beginn der Veranstaltung ist um 20:00 Uhr am 10. November. Sie bietet die Gelegenheit, mehr über die Stolpersteine-Initiative und ihren Einfluss auf das kollektive Gedächtnis zu erfahren. Interessierte müssen sich vorab einen Platz reservieren.

Quelle