Enni beschleunigt Ausbau von Ökostrom-Speichern mit Millioneninvestitionen
Hilde KochEnni beschleunigt Ausbau von Ökostrom-Speichern mit Millioneninvestitionen
Energieversorger Enni treibt Ausbau der Erneuerbaren-Speicher voran
Der Energieanbieter Enni setzt seine Pläne zur Erweiterung der Speicherkapazitäten für Ökostrom konsequent um. Das Unternehmen hat die Finanzierung für eine zweite Großbatterie-Anlage gesichert, während das erste Projekt kurz vor der Fertigstellung steht. Mit diesen Schritten will Enni die lokale Energieversorgung stärken und den Ausbau von Solar- und Windkraftanlagen unterstützen.
Das erste Speicherprojekt von Enni im Eurotec Technology Park in Moers ist nahezu betriebsbereit. Zwölf Batteriecontainer sind bereits vor Ort eingetroffen, und ab Januar 2023 soll die Anlage gespeicherten Strom ins öffentliche Netz einspeisen. Damit macht das Unternehmen seinen ersten großen Schritt in die netzgebundene Energiespeicherung.
Nun hat der Aufsichtsrat die Strategie von Vorstandschef Stefan Krämer unterstützt und rund 14 Millionen Euro für eine zweite Batterieanlage bewilligt. Enni plant den Bau des nächsten Projekts in Neukirchen-Vluyn, wo ein geeignetes Gelände und ein Netzanschluss bereits vorhanden sind. In Kürze soll ein europaweiter Ausschreibungsprozess einen Generalunternehmer für die Umsetzung auswählen.
Neben den Batteriespeichern erweitert Enni auch die Speicherlösungen an geplanten Solaranlagen in der Nähe seiner Wasseraufbereitungsanlagen. Noch vor Ende 2022 soll der Bau eines weiteren Solarprojekts in Niep-Süsselheide beginnen. Die zweite Batterieanlage könnte bis 2027 in Betrieb gehen.
Die neuen Speicherprojekte werden dazu beitragen, die Energieversorgung in der Region zu stabilisieren. Gleichzeitig ermöglichen sie den weiteren Ausbau lokaler Solar- und Windparks. Ennis Investitionen spiegeln den breiten Trend wider, Erneuerbare Energien effizienter in das Stromnetz zu integrieren.






