16 April 2026, 22:23

Essen testet KI-gesteuertes Verkehrsmanagement COMO an der Ruhrallee ab Januar 2026

Vollgestopfte Stadtstraße mit starkem Verkehr neben einer Tankstelle, mit Fahrzeugen, Geländern, Laternen, Strommasten mit Kabeln, Schildern, Gebäuden, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Essen testet KI-gesteuertes Verkehrsmanagement COMO an der Ruhrallee ab Januar 2026

Essen testet neues digitales Verkehrsmanagementsystem COMO an der Ruhrallee

Ab dem 19. Januar 2026 startet Essen einen Feldversuch für das digitale Verkehrssteuerungssystem COMO entlang der Ruhrallee – die erste praktische Anwendung dieser Technologie. Bei Erfolg soll das System am 1. März 2026 in den Regelbetrieb übergehen.

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Die Testphase läuft bis zum 28. Februar 2026 und konzentriert sich auf eine zentrale Kreuzung in der Nähe des Depots der Ruhrbahn GmbH, wo die Ruhrallee auf die Westfalenstraße und die Wuppertaler Straße trifft. Während des Versuchs werden intelligente Ampeln mit KI-gesteuerter Technik die Signale dynamisch an den aktuellen Verkehrsfluss anpassen.

Kamerasysteme erfassen den Verkehr in Echtzeit, während LED-Matrixanzeigen den Autofahrern aktuelle Informationen liefern. Umweltsensoren messen zudem die Belastung mit Stickoxiden (NOₓ) und CO₂. Mit vorübergehenden Störungen ist zu rechnen, während die Ingenieure die Software und Systemparameter optimieren.

Die Ruhrallee wurde als Pilotstrecke für das adaptive Verkehrsmanagement von COMO ausgewählt. Das System soll flexibel auf Live-Bedingungen reagieren, Staus verringern und die Luftqualität verbessern. Der Test dient der Überprüfung der Effektivität vor dem geplanten Vollstart Anfang März. Bewährt sich COMO, könnte es später auf weitere Teile Essens ausgeweitet werden. Die gesammelten Daten sollen zudem helfen, Verkehrs- und Umweltstrategien der Stadt weiterzuentwickeln.

Quelle