Frau verliert fünfstelligen Betrag durch dubiosen Anlagebetrug mit Quantalis Asset Management
Stephen SchleichFrau verliert fünfstelligen Betrag durch dubiosen Anlagebetrug mit Quantalis Asset Management
Eine 47-jährige Frau aus Coesfeld hat nach einem Anlagebetrug einen hohen fünfstelligen Betrag verloren. Im Mittelpunkt des Falls steht die dubiose Firma Quantalis Asset Management, gegen die deutsche Aufsichtsbehörden bereits wiederholt gewarnt haben.
Die Frau war zunächst einer WhatsApp-Gruppe beigetreten, in der Anlageempfehlungen geteilt wurden. Die Gruppe wirkte seriös und versprach hohe Renditen – daraufhin investierte sie einen Betrag im mittleren fünfstelligen Eurobereich. Das Geld überwies sie über eine App von Quantalis Asset Management, wobei die Mittel auf ausländische Konten flossen.
Kurz darauf verlor sie den Zugang zu ihrer Investition. Die Betrüger forderten daraufhin eine weitere Zahlung im hohen fünfstelligen Bereich. Als sie sich weigerte, erstattete sie Anzeige bei der Polizei.
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hatte bereits zuvor vor Quantalis Asset Management gewarnt. Die Polizei rät Anlegern, vor Geldüberweisungen die Seriosität des Anbieters zu prüfen und Referenzen anzufordern. Zudem sollten Verträge nie überstürzt unterzeichnet, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen genau gelesen und Angebote verglichen werden.
Der Fall zeigt die Gefahren nicht regulierter Anlagegeschäfte. Behörden mahnen zur Vorsicht und raten, auf Drucktaktiken zu verzichten sowie die Sicherheit von Investitionen stets zu überprüfen. Die Warnung der BaFin vor Quantalis Asset Management bleibt weiterhin bestehen.






