Gewalt gegen Wahlkämpfer: GdP warnt vor Gefahr für die Demokratie in Düsseldorf
Maria-Luise KensyGewalt gegen Wahlkämpfer: GdP warnt vor Gefahr für die Demokratie in Düsseldorf
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat angesichts eines deutlichen Anstiegs von Angriffen auf lokale Wahlkämpfer vor den Landtagswahlen in Düsseldorf Alarm geschlagen. Jochen Kopelke, Vorsitzender der GdP, warnt, dass die zunehmende Feindseligkeit demokratische Prozesse gefährde.
Lokale Kandidaten und Aktivisten berichten von häufigeren Drohungen, verbalen Beleidigungen und körperlichen Übergriffen. Kopelke verweist auf eine generelle Verrohnung der politischen Debattenkultur, die die Spannungen weiter anheize.
Er hat die Parteien aufgefordert, unverzüglich mit den regionalen Polizeibehörden zusammenzuarbeiten. Eine frühzeitige Abstimmung über Sicherheitsmaßnahmen sei entscheidend, betont er. Kopelke empfiehlt eine Kombination aus präventiven Streifen, konsequenter Rechtsdurchsetzung und individuellen Schutzkonzepten, um den Risiken zu begegnen.
Der GdP-Chef bezeichnet die Entwicklung als direkte Bedrohung für die Demokratie. Seine Vorschläge zielen darauf ab, die Kandidaten zu schützen und während der Wahlphase für Ordnung zu sorgen. Die Sicherheitsvorkehrungen haben für die kampagnenführenden Parteien nun höchste Priorität.
