Hauptzollamt Aachen zieht Bilanz: 400 Millionen Euro Steuern und tausende Beschlagnahmungen
Maria-Luise KensyHauptzollamt Aachen zieht Bilanz: 400 Millionen Euro Steuern und tausende Beschlagnahmungen
Hauptzollamt Aachen meldet ereignisreiches Jahr 2024
Das Hauptzollamt Aachen bilanziert ein arbeitsintensives Jahr 2024. Die Behörde verbuchte erhebliche Steuereinnahmen, beschlagnahmte verbotene Waren und ging gegen Betrugs- sowie Schwarzarbeitsfälle vor. Zudem leistete sie einen wichtigen Beitrag zur öffentlichen Sicherheit und zum Verbraucherschutz.
Insgesamt nahm das Amt Steuern in Höhe von 400 Millionen Euro ein, vor allem durch Einfuhrumsatzsteuer und Verbrauchsteuern. Die Zollmitarbeiter in Aachen, Düren und Heinsberg bearbeiteten fast 400.000 Zollerklärungen mit über 3 Millionen Einzelpositionen.
Bei Kontrollmaßnahmen zogen die Behörden 17.087 nicht einfuhrfähige Waren im Wert von mehr als 2,5 Millionen Euro ein. Zudem beschlagnahmten sie 417 Rauschgiftfälle, 15 Waffen und über 105 Liter unversteuerte Liquids für E-Zigaretten. Die Spezialeinheit zur Bekämpfung der Schwarzarbeit leitete 1.954 Strafverfahren wegen Sozialbetrugs oder illegaler Beschäftigung ein – der geschätzte Schaden beläuft sich auf 11,88 Millionen Euro.
Die Abteilung für Straf- und Ordnungswidrigkeiten bearbeitete 5.350 Strafsachen und 2.177 Ordnungswidrigkeitsverfahren. Gerichte verhängten Haftstrafen in einer Gesamtlänge von 42 Jahren und 4 Monaten sowie Geldbußen von über 508.410 Euro.
Das Hauptzollamt Aachen spielte 2024 eine zentrale Rolle bei der Steuereintreibung, der Strafverfolgung und dem Verbraucherschutz. Die Bilanz zeigt beträchtliche Beschlagnahmungen, Geldstrafen und Freiheitsentzüge. Bundesweit trugen rund 48.000 Zollbedienstete zu diesen Erfolgen bei.
