Ibbenbüren setzt auf faire und grüne Beschaffung mit messbaren Erfolgen
Stephen SchleichIbbenbüren setzt auf faire und grüne Beschaffung mit messbaren Erfolgen
Die Stadt Ibbenbüren intensiviert ihre Bemühungen um eine nachhaltige Beschaffung. Hendro Prabowo, der zuständige Beamte, hat neue Maßnahmen eingeführt, um sicherzustellen, dass Einkäufe faire und umweltfreundliche Standards erfüllen. Die Initiative steht im Einklang mit den globalen Nachhaltigkeitszielen und zeigt bereits erste praktische Erfolge in lokalen Ausschreibungen.
Prabowos Aufgabe besteht darin, Produkte anhand ihrer Lebensdauer, ihres Ressourcenverbrauchs, ihrer CO₂-Bilanz und der Arbeitsbedingungen zu bewerten. Sein Ansatz unterstützt das UN-Nachhaltigkeitsziel 12, das einen verantwortungsvollen Konsum und eine nachhaltige Produktion fördert. Die Stadt hat bereits mehrere Ausschreibungen nach diesen Prinzipien umgesetzt – weitere sind in Planung.
In einem internen Workshop schulte Dr. Krishan Gairola von der corsus GmbH Beschaffungsmitarbeiter und Abteilungsleiter in nachhaltigen Praktiken. Gairola, ein anerkannter Experte auf diesem Gebiet, gab Leitlinien an die Hand, wie Fairness und Umweltstandards in öffentliche Verträge integriert werden können. Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer betonte später in einer öffentlichen Stellungnahme die Bedeutung dieser Initiativen.
Das Projekt wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) sowie Engagement Global unterstützt. Weitere Informationen zur Initiative finden sich auf der BMZ-Website unter www.bmz.de/agenda-2030/sdg-12.
Ibbenbürens Umstieg auf nachhaltige Beschaffung spiegelt ein umfassendes Engagement für ethische und ökologische Verantwortung wider. Die laufenden Ausschreibungen und Schulungen des Personals zeigen konkrete Fortschritte in diese Richtung. Die Unterstützung durch nationale und internationale Partner sichert die weitere Entwicklung des Projekts.






