13 March 2026, 20:31

Jörg Schönenborn wechselt 2026 von WDR-Führung zu den Tagesthemen

Titelseite der Daily Argus-Leader aus Arizona mit schwarzem Hintergrund, der Überschrift 'Ike Waiting as Talbott Acts' und mehreren Bildern von Menschen und Flugzeugen.

Er übernimmt den 'Tagesthemen'-Moderationsjob - Jörg Schönenborn wechselt 2026 von WDR-Führung zu den Tagesthemen

Jörg Schönenborn wird Mitte 2026 seine langjährige Tätigkeit beim WDR beenden und als Moderator zu den Tagesthemen wechseln. Der Schritt markiert einen bedeutenden Wechsel für den erfahrenen Journalisten, der fast vier Jahrzehnte in verschiedenen Führungspositionen beim Sender verbracht hat. Sein Abschied wird zudem eine spürbare Lücke im Führungsteam des WDR hinterlassen, wie dessen Intendant betont.

Schönenborns Karriere beim WDR umfasst mehrere Jahrzehnte, darunter die Positionen des Chefredakteurs des WDR Fernsehens und des Fernsehprogrammdirektors. Zudem arbeitete er als Reporter für die Tagesschau und die Tagesthemen sowie als Korrespondent für Nordrhein-Westfalen. Seine Erfahrung in redaktionellen und präsentativen Funktionen hat ihm in der deutschen öffentlich-rechtlichen Medienlandschaft großes Ansehen verschafft.

ARD-Vorsitzender Florian Hager bezeichnete Schönenborn als überzeugten Verfechter eines glaubwürdigen, hochwertigen Journalismus. NDR-Intendant Hendrik Lünenborg nannte ihn "eine große Bereicherung" für die ARD und ihr Publikum. Bei den Tagesthemen wird er Ingo Zamperoni und Jessy Wellmer als Co-Moderator unterstützen und sich insbesondere auf die politische Berichterstattung für Das Erste und dessen digitale Plattformen konzentrieren.

Für die neue Aufgabe wird Schönenborn sein Amt als WDR-Programmdirektor niederlegen. Sein Ziel sei es, Nachrichten so zu präsentieren, dass Zuschauerinnen und Zuschauer die Ereignisse nachvollziehen und sich eine eigene Meinung bilden können, erklärte er.

Der Wechsel wird Schönenborn ab Mitte 2026 mit seinem umfangreichen journalistischen Hintergrund zu den Tagesthemen führen. Dort soll er die politische Berichterstattung in Das Erste und den Online-Angeboten stärken. Der WDR steht unterdessen vor der Herausforderung, die durch seinen Abgang entstandene Führungslücke zu schließen.

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