Krefeld reformiert Ausschussstruktur: Mehr Sicherheit und Digitalisierung im Fokus
Maria-Luise KensyKrefeld reformiert Ausschussstruktur: Mehr Sicherheit und Digitalisierung im Fokus
Der Stadtrat von Krefeld hat nach einer Einigung zwischen CDU und SPD eine neue Ausschussstruktur beschlossen. Jeder Ausschuss wird künftig 22 Mitglieder umfassen, sodass alle Fraktionen vertreten sind. Die Neuerungen sollen die Zusammenarbeit verbessern und Schwerpunkte wie Wirtschaftswachstum und öffentliche Sicherheit stärken.
Die auffälligste Veränderung ist die Schaffung eines eigenständigen Ausschusses für öffentliche Ordnung, Sicherheit, Verkehrssicherheit und Katastrophenschutz. Dieser neue Gremium erhält eigene Räumlichkeiten, was seine erweiterte Rolle unterstreicht.
Der Ausschuss für Verwaltung, Wirtschaft und Digitalisierung wurde umstrukturiert, um die Wirtschaftsförderung stärker zu gewichten. Bisher auf verschiedene Gremien verteilte Digitalisierungsaufgaben werden nun in diesem Ausschuss gebündelt.
Eine weitere Neuerung ist die Ablösung des bisherigen Integrationsausschusses durch den neuen Ausschuss für Chancengleichheit und Integration. Damit wird ein breiterer Fokus auf Inklusion und Gerechtigkeit gesetzt.
Mehrere Ausschüsse bleiben unverändert. Dazu zählen der Haupt- und Petitionsausschuss, der Ausschuss für Finanzen und Beteiligungen sowie der Betriebsausschuss für zentrales Gebäudemanagement. Ebenfalls bestehen bleiben der Gemeinsame Ausschuss der Städte Venlo und Krefeld, der Prüfungsausschuss und der Wahlprüfungsausschuss.
Ohne strukturelle Änderungen bleiben zudem der Ausschuss für Soziales, Arbeit, Wohnen, Gesundheit, Inklusion, Senioren und Integration, der Sportausschuss, der Ausschuss für Schulen und Weiterbildung, der Jugendhilfeausschuss, der Ausschuss für Umwelt, Klima, Nachhaltigkeit und Landwirtschaft sowie der Ausschuss für Kultur, Denkmalpflege und Städtepartnerschaften.
Die neue Ausschussstruktur garantiert allen politischen Gruppen im Krefelder Rat einen Sitz in jedem Gremium. Damit sollen ausgewogenere Diskussionen und fairere Entscheidungsprozesse gefördert werden. Die Änderungen treten mit Beginn der nächsten Legislaturperiode in Kraft.






