13 March 2026, 10:20

Märkischer Kreis: Mehr E-Scooter-Unfälle und Drogenfahrten trotz weniger Verkehrstoter 2025

Ein Balkendiagramm mit der Bezeichnung "Verkehrsunfälle in Gegenrichtung" zeigt die Anzahl der Todesopfer pro Jahr in den Vereinigten Staaten, wobei jeder Balken ein anderes Jahr darstellt und seine Höhe die Schwere des Unfalls angibt.

Märkischer Kreis: Mehr E-Scooter-Unfälle und Drogenfahrten trotz weniger Verkehrstoter 2025

Verkehrssicherheitsentwicklung im Märkischen Kreis zeigt 2025 gemischte Bilanz

Während die Gesamtzahl der Unfälle im Märkischen Kreis 2025 nahezu unverändert blieb, stiegen die Vorfälle mit E-Scootern seit 2020 um 45 Prozent. Gleichzeitig ging die Zahl der Verkehrstoten zurück, doch Drogendelikte im Straßenverkehr nahmen deutlich zu.

Laut dem aktuellen Verkehrsicherheitsbericht der Kreisverwaltung häufen sich besorgniserregend die Unfälle mit E-Scootern: 2024 wurden 75 solche Vorfälle registriert – ein Anstieg gegenüber 52 im Jahr 2020. Besonders betroffen sind die B55 zwischen Iserlohn und Hemer sowie der Bereich um den Lüdenscheider Bahnhof. Hauptursachen waren überhöhte Geschwindigkeit und Missachtung der Vorfahrtsregeln.

Die Zahl der Verkehrstoten sank von 11 im Jahr 2024 auf 7 im Jahr 2025, darunter ein 10-jähriges Mädchen aus Ihmert. Schwere Verletzungen gingen um 15 Prozent auf 192 zurück, während leichte Verletzungen um 6,4 Prozent auf 945 stiegen. Motorradunfälle nahmen ab: Es gab 98 Vorfälle mit drei Toten.

Deutlich zugenommen haben dagegen Drogenfahrten – 2025 wurden bei 1.367 Fahrern Blutproben entnommen (2024: 915). Zu den häufigsten Ursachen für schwere Unfälle zählten weiterhin Rasen, Vorfahrtsmissachtung und falsches Abbiegen. Auch Schulkinder waren stärker gefährdet: 142 verunglückten auf dem Schulweg (2024: 128).

Der Bericht zeigt Fortschritte, aber auch anhaltende Herausforderungen: Während die Zahl der E-Scooter-Unfälle weiter steigt und Drogen am Steuer zunehmend problematisch werden, gibt es weniger Tote und Schwerverletzte. Dennoch bleiben überhöhte Geschwindigkeit und Vorfahrtsverstöße hartnäckige Problemfelder für die Behörden.

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